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Harmonic erweitert Lösungen für Glasfasernetze und Netzwerkintelligenz

Harmonic baut sein Glasfaserportfolio mit herstellerunabhängiger Intelligenz, erweitertem Monitoring und automatisiertem Multivendor-PON-Management aus

Por Panorama Audiovisual

Harmonic präsentiert seine neuesten Glasfaser-Breitbandlösungen auf der Network X 2026, die vom 13. bis 15. Oktober in Wien am Stand L71 stattfindet. Das Portfolio umfasst verschiedene OLT-Formate für hochverdichtete Netzimplementierungen und abgelegene Standorte. Sämtliche Lösungen basieren auf der cOS-Software und werden durch die Plattformen cOS SensAI, Recon und cOS Loop ergänzt.

Harmonic verfolgt das Ziel, Netzbetreibern den Ausbau von Glasfaseranschlüssen an weiteren Standorten, einen intelligenteren Netzbetrieb und die Verwaltung von Glasfasernetzen mit Geräten verschiedener Hersteller zu ermöglichen. Nach Angaben des Unternehmens trägt die Kombination der Lösungen dazu bei, Implementierungen zu beschleunigen, Probleme schneller zu erkennen und eine hohe Servicequalität für die Teilnehmer sicherzustellen.

Stefan Meier, Vice President of Sales für Europa bei Harmonic, betont, dass Netzbetreiber ihre Glasfasernetze ausbauen müssen, ohne die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Projekte zu gefährden. Nach der Inbetriebnahme gelte es zudem, die Infrastruktur zuverlässig und sicher zu betreiben. Auf der Network X werde Harmonic ein wachsendes Glasfaserportfolio vorstellen, das durch eine zunehmende Zahl interoperabler ONTs von Drittanbietern ergänzt wird.

Laut Meier bieten die Lösungen von Harmonic vielfältige Möglichkeiten für den Netzausbau – von hochverdichteten städtischen Umgebungen bis hin zu abgelegenen Regionen. Darüber hinaus stellen sie eine Intelligenzebene bereit, die herstellerübergreifend mit den verschiedenen Komponenten eines Netzwerks zusammenarbeitet.

Zu den ausgestellten Produkten gehören das OLT-Shelf Pier-2 50G PON, das Node-Gehäuse Oyster+, das R-OLT Pearl-1XL sowie die auf SFP basierende OLT-Familie Fin. Gemeinsam bieten diese Systeme unterschiedliche Implementierungsoptionen, abgestimmt auf die Anforderungen der Netzbetreiber hinsichtlich Netzdichte und Reichweite. Auch Platzbedarf, Energieverbrauch und Kühlungsanforderungen werden dabei berücksichtigt.

Ein weiterer Bestandteil der Strategie ist der Open-ONT-Ansatz. Er ermöglicht es Netzbetreibern, Endgeräte für die Anschlüsse ihrer Teilnehmer entsprechend den jeweiligen Netzanforderungen auszuwählen. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern, was zugleich zur Kostensenkung beitragen kann.

Harmonic demonstriert außerdem die neue, herstellerunabhängige Intelligenzplattform cOS SensAI. Sie führt Daten aus unterschiedlichen Netzwerk- und Betriebssystemen auf einer gemeinsamen Informationsebene zusammen. Durch die Korrelation von Signalen aus verschiedenen Systemen kann die Plattform Diagnosen nachvollziehbar erläutern und geeignete Korrekturmaßnahmen vorschlagen.

Nach Angaben des Unternehmens unterstützt SensAI Provider dabei, von reaktiven zu proaktiveren Betriebsmodellen überzugehen. Die Plattform soll die Verwaltung von Glasfasernetzen vereinfachen, den Net Promoter Score (NPS) erhöhen, die Teilnehmererfahrung verbessern und die Kundenbindung stärken.

Darüber hinaus stellt Harmonic die neue Recon-Produktfamilie für die Überwachung und Messung von Netzwerken vor. Die Lösungen ermöglichen es, physische Probleme in der Glasfaserinfrastruktur schneller zu erkennen und deren Ursache präzise zu lokalisieren.

Recon kombiniert fest in der Infrastruktur installierte Überwachungsgeräte mit tragbaren Diagnosewerkzeugen und cloudbasierter Software. Dadurch erhalten Netzbetreiber in Echtzeit Einblick in den Zustand ihrer Glasfasernetze. Die Integration mit der Intelligenzebene cOS SensAI ermöglicht es den technischen Teams, Netzwerkprobleme schneller zu lokalisieren und zu beheben.

Eine weitere Neuheit ist cOS Loop, eine Managementlösung zur Automatisierung der Bereitstellung von Diensten sowie zur Vereinfachung der Ferndiagnose und Teilnehmerverwaltung in PON-Netzen mit Geräten verschiedener Hersteller.

Die Lösung soll Netzbetreibern helfen, den Ausbau ihrer Glasfasernetze mithilfe von Multivendor-Systemen zu beschleunigen und gleichzeitig die Komplexität zu reduzieren, die üblicherweise mit der Verwaltung unterschiedlicher Plattformen verbunden ist.

Nach Unternehmensangaben unterstützt die cOS-Plattform von Harmonic weltweit mehr als 48 Millionen Teilnehmer-Endgeräte (CPE). Sie bildet die Grundlage für Breitbanddienste von Netzbetreibern in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Asien.

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