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Blackmagic Design gibt bekannt: Individualisierbare Blackmagic URSA Cine 12K Body

Die neue Blackmagic URSA Cine 12K Body gibt Anwendern die Möglichkeit, ihre Kamera durch Einsatz von vorhandenem Zubehör kostengünstiger zu bestücken

Por Panorama Audiovisual

Blackmagic Design hat heute die Blackmagic URSA Cine 12K LF Body bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Version der Kamera, die über die gleiche Qualität und die gleichen Funktionen wie die URSA Cine 12K verfügt, aber auf viele Zubehörteile verzichtet. Dieses Modell ist perfekt für erfahrene Kameraleute und Verleihdienste, die bereits über das nötige Zubehör verfügen, um ihre Kameras zu bestücken. Die neue Blackmagic URSA Cine 12K LF Body wird zu einem Preis von 6.995 USD zzgl. Steuern und Abgaben erhältlich sein.

Bei der Kamera selbst handelt es sich um ein voll ausgestattetes Modell ohne Qualitäts- oder Leistungseinschränkungen, jedoch ohne Zubehör wie Schulterhalterungen, Griffe, einige Objektivhalterungen, Akkuplatten, Netzteile, Objektive und das 8TB-Medienmodul mit hoher Kapazität. Anwender können dieses Zubehör separat erwerben, um die Kamera in der von ihnen bevorzugten Konfiguration voll zu bestücken.

Statt dem 8TB-Medienmodul wird bei diesem Modell ein neues CFexpress-Medienmodul mit zwei CFexpress-Kartensteckplätzen mitgeliefert. Das Blackmagic URSA Cine 12K LF Body Modell ist standardmäßig mit einem EF-Objektivanschluss ausgestattet. Andere Objektivanschlüsse können bei Bedarf separat erworben werden.

Wir glauben, dass das Blackmagic URSA Cine 12K LF Body Modell auch bestehenden Blackmagic Design Kamerakunden helfen wird, auf den unglaublich hochwertigen 12K-Großformatsensor der Kamera aufzurüsten. Die fantastischen Funktionen und grandiose Farbverarbeitung dieses Sensors beruhen auf unserer Erfahrung mit DaVinci Resolve Workflows. Er wurde für leistungsstarke Filmproduktionen und Blackmagic Cloud Workflows entwickelt.

Ein einzigartiges Merkmal der URSA Cine ist der neue 12K-Vollformatsensor im Multiscale-Design mit symmetrischen Farbfiltern, die die Skalierung innerhalb des Sensors ermöglichen. Kinematographen können nun in 12K, 8K oder 4K bei voller Sensorgröße filmen. Sie können für einen Auftrag oder eine gewünschte Einstellung einfach die gewünschte Auflösung wählen! VFX-Plates können in 12K, und Dokumentarfilme mit Bedarf für niedrigere Datenraten, können in 8K oder 4K gedreht werden. Wird eine größere Tiefenschärfe benötigt, wird gecroppt.

Blackmagic Design hat jahrelang an der Entwicklung dieses neuen 12K-Vollformatsensors gearbeitet, um den Weg für die nächste Generation der Kinematografie zu bestreiten. Das erforderte extrem hohe Leistung. Beim Filmen in 8K 2,4:1 kann die Kamera bis zu 224 fps aufnehmen. Oder in 8K 3:2 Open Gate bis zu 144 fps. Sogar in 12K 3:2 Open Gate können bis zu 80 fps erfasst werden. In 12K 2,4:1 sind bis zu 120 fps möglich.

12K-Aufnahmen sind fantastisch, da sie mittels Supersampling bessere Farben und feine Bilddetails meistern. Zudem verfügt der neue 12K-Vollformatsensor über die neueste Blackmagic Color Science, die den Sensor perfekt für die Farbkorrektur in DaVinci Resolve macht. Die Farbfilter wurden speziell in Übereinstimmung mit der Bildverarbeitung von DaVinci Resolve ausgewählt.

Überdies ist der 12K-Sensor ideal zum Aufzeichnen von VFX-Plates, für die Anwender sich Totalen wünschen, aber eine hohe Auflösung beibehalten wollen. Er eignet sich auch hervorragend für die Aufzeichnung von immersiven Inhalten im IMAX-Stil. Auch für interessante Linseneffekte ist der hochauflösende Sensor wie gemacht. So können Anwender bestimmte Bildpartien für kreative optische Effekte im Analogstil beschneiden, bewahren aber eine Auflösung, die weit über den Anforderungen für die Auslieferung liegt. Sogar alte Super16-Objektive bieten für solche Zwecke ausreichend Auflösung.

Filmemacher können den großzügigen Sensorbereich für anamorphotische Aufnahmen nutzen und diese in diversen Seitenverhältnissen mit den Faktoren 1.3, 1.5, 1.6, 1.66, 1.8 und 2-facher Entstauchung ausliefern. Für die volle Kompatibilität mit klassischen Kinoobjektiven, ist sogar das 9K-Super-35-Format mit den Modi 4-Perf, 3-Perf und 2-Perf vorhanden.

Obwohl das neue Blackmagic URSA Cine 12K LF Body Modell alleinstehend günstiger ist, enthält es doch all die gleichen Funktionen wie die Full-Kit-Modelle. Die Spezifikationen entsprechen denen der höherwertigen URSA Cine Kamerakits.

Das Modell verfügt über genau den gleichen RGBW-Sensor im 36x24mm-Großformat wie die anderen Modelle und über größere Bildpunkte für 16 Blendenstufen Dynamikumfang, austauschbare PL-, LPL-, EF- und Hasselblad-Objektivanschlüsse sowie branchenübliche Lemo- und Fischer-Anschlüsse. Es wird standardmäßig mit dem EF-Objektivanschluss ausgeliefert. Bei Bedarf können Anwender aber auch PL- und LPL-Objektivanschlüsse erwerben.

Das Blackmagic URSA Cine 12K Body Modell kommt mit einem dualen CFexpress-Medienmodul zur Verwendung von branchenüblichen CFexpress-Karten. Diese Speicherkarten können weiterhin mit der Blackmagic Cloud synchronisiert werden. Zugriff auf die Karten hat man über den 10G-Ethernet-Port an der Kamerarückseite. Anwender können auf Wunsch auch das 8TB-Hochleistungs-Medienmodul erwerben.

Alle Blackmagic URSA Cine Modelle sind speziell für die Anforderungen von Highend-Produktion entwickelt. Das Kameragehäuse aus einer Magnesiumlegierung ist mit einem leichten Kohlefaser-Polycarbonat-Verbundstoff beschichtet, mit dem Benutzer am Set schnell unterwegs sind. Branchenübliche Lemo- und Fischer-Anschlüsse bedeuten, dass Anwender die Kamera fernsteuern und Objektivmotoren und anderes Zubehör zugleich mit Strom versorgen können. Auch hat die Kamera 12GSDI-Ausgänge, 10G-Ethernet, USB-C, XLR-Audio und weitere Anschlüsse.

Die Blackmagic URSA Cine lässt Crews am Set schneller und mit mehreren Monitoring-Optionen arbeiten. Die Kamera ist an einer Seite mit einem großen ausklappbaren 5-Zoll-HDR-Touchscreen und an der anderen mit einem externen, farbigen Status-LCD ausgestattet. Rechtsseitig hat die Kamera eine speziell der Assistenz gewidmete „Station“ in Form eines zweiten 5-Zoll-HDR-Touchscreens. Dieser ermöglicht es der Crew, ohne externe Monitore an der Kamera zu arbeiten. Sogar einen speziellen Focus-Puller-Modus gibt’s, damit Anwender den perfekten Fokus finden.

Mit ihren vielzähligen Anschlüssen nach Branchenstandard ist die URSA Cine ideal für Highend-Kinoproduktionen. Die 7-poligen Lemo- und 3-poligen Fischer-Anschlüsse an der Vorderseite bieten Aufnahmestart/-stopp und eine 24V-Stromversorgung. Genau richtig für Onboard-Zubehör wie Fokusmotoren. Mit Strom versorgt wird die Kamera über einen normgerechten 8-poligen 24V-Lemo-Anschluss. An der Rückseite befindet ein zusätzlicher 2-poliger 12V-Lemo-Anschluss für Zubehör mit niedrigerer Spannung.

Blackmagic-RAW-Dateien speichern Metadaten, Objektivdaten, Weißabgleich, Digital-Slate-Infos und individuelle LUTs. Das gewährleistet einen einheitlichen Look am Set und in der Postproduktion. Die URSA Cine zeichnet auf das mitgelieferte Blackmagic Media Module CF oder auf das optionale Blackmagic Media Module 8TB auf und bietet Benutzern über vier Stunden an Blackmagic-RAW-Aufnahmen in 12K oder ganze 20 Stunden in 4K.

Darüber hinaus verfügt sie über einen leistungsstarken optischen Tiefpassfilter (OLPF), der genau auf den Sensor abgestimmt ist. Der OLPF kommt mit aktualisierter IR-Filterung, die im roten Bereich für eine bessere Farbreaktion sorgt. In Kombination mit der Blackmagic RAW-Verarbeitung bewahrt die URSA Cine Farben und wichtige Bilddetails. Ein ganz neues Niveau an Farbtreue.

Die Blackmagic URSA Cine unterstützt beim Aufzeichnen die Erstellung einer kleinen H.264-Proxy-Datei zusätzlich zu den originalen Kameramedien. Die kleine Proxy-Datei ist in Sekundenschnelle in Blackmagic Cloud hochgeladen und macht Bildmaterial zurück im Studio in Echtzeit verfügbar. Die Möglichkeit zur direkten Medienübermittlung in eine DaVinci Resolve Medien-Bin, während Editoren arbeiten, ist revolutionär wie nie zuvor.

Ab sofort kann man live von Filmsets aus streamen. In der URSA Cine steckt eine integrierte Hardware-Streaming-Engine, die das RTMP- und SRT-Streaming an die gängigsten Plattformen oder direkt an Kunden unterstützt. Dafür verbindet man die Kamera einfach über Ethernet mit dem Internet, mit Hochgeschwindigkeits-WLAN oder man schließt ein 4G- oder 5G-Smartphone für mobile Daten an.

Die URSA Cine unterstützt zudem den optional erhältlichen Blackmagic URSA Cine EVF, mit dem das Filmen draußen und aus der Hand präzise und einfach vonstatten geht. Im Sucher befindet sich ein hochwertiges 1920 x 1080 OLED-Farbdisplay mit eingebautem Näherungssensor und Diopter mit vier Elementen für die unfehlbare Fokussierung. Ein integrierter digitaler Testchart sorgt für die perfekte Scharfstellung des Suchers.

Die URSA Cine hat rückseitig einen 8-poligen Lemo-Stromanschluss, der mit 24V- und 12V-Netzteilen funktioniert. Das gestattet den unkomplizierten Einsatz der Kamera mit vorhandenen Netzteilen und Akkus. Die URSA Cine unterstützt auch verschiedene Akkuträgerplatten, sodass Anwender diverse Hochspannungsakkus von Herstellern wie IDX, Anton Bauer, Core SWX, BEBOB und anderen verwenden können.

Ein weiteres spannendes Begleitprodukt zur URSA Cine ist das Blackmagic Media Dock. Es ermöglicht den schnelleren Einstieg in den Schnitt und die Farbkorrektur, während aufgezeichnet wird, und beschleunigt so Postproduktions-Workflows insgesamt. Indem man bis zu drei Blackmagic Media Module einsetzt, hat man blitzschnellen und gleichzeitigen Zugriff auf die Bildmedien aus mehreren URSA Cine Kameras. Man hat die Wahl zwischen dem im Lieferumfang der Kamera enthaltenen CFexpress-Karten-Medienmodul und dem separat erhältlichen Blackmagic Media Module 8TB.

„Als wir die URSA Cine 12K auf den Markt brachten, sagten uns die Leute, dass sie das Kameragehäuse gerne separat kaufen würden, weil sie bereits im Besitz von Zubehör für Spielfilmproduktionen seien. Tatsächlich wurde die URSA Cine speziell in Übereinstimmung mit allen gängigen Zubehörteilen für die Filmproduktion konzipiert“, so Grant Petty, CEO von Blackmagic Design, „Spannend ist aber, dass wir mit dem neuen Kameramodell auch jenen Kunden, die bereits unsere Blackmagic Design Kameras benutzen, eine fantastische Möglichkeit für ein Upgrade bieten. Das neue Modell haben wir nicht als Upgrade entwickelt, weil die Leute ungern ihre alten Kameras in Zahlung geben. Also bieten wir jetzt die Body Version zu einem erschwinglichen Preis an, damit Anwender aufrüsten und dabei von den Qualitäts- und Leistungsvorteilen der URSA Cine Plattform profitieren können.“

Hauptmerkmale der Blackmagic URSA Cine 12K

– Cineastischer Großformatsensor mit gigantischem Dynamikbereich von 16 Blendenstufen
– Leichtes, robustes Kameragehäuse mit normgerechten Anschlüssen
– Inklusive EF-Mount mit Sperrmechanismus; optionaler LPL- oder PL-Mount separat erhältlich
– Blackmagic RAW für den Echtzeit-Schnitt in 12K, 9K, 8K und 4K
– Generation 5 Color Science mit neuer Filmkurve
– Leistungsstarkes OLPF zur Reduzierung von Moiré-Effekten und Aliasing
– Integrierte ND-Filter zum Filmen unter variierenden Bedingungen
– Filmen bei bis zu 80 fps in 12K, 144 fps in 8K und 240 fps in 4K
– Inklusive CFexpress-Medienmodul; 8TB Modul kann separat erworben werden
– Mit dem Blackmagic Media Dock kompatible Medienmodule
– Hochgeschwindigkeits-WLAN, 10G-Ethernet oder mobile Daten für Netzwerkverbindungen
– Integriertes RTMP- und SRT-Livestreaming
– Optionaler Blackmagic URSA Cine EVF kann separat erworben werden
– Mit dem URSA Cine Design kompatibles Zubehör und EVF können separat erworben werden
– Wird mit der Lizenz für die Vollversion DaVinci Resolve Studio für die Postproduktion geliefert

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