Início » Blackmagic Design präsentiert neue Blackmagic Cloud Funktionen

Blackmagic Design präsentiert neue Blackmagic Cloud Funktionen

Neue Icon-Ansicht mit Vorschaubildern, neues Inspektor- Fenster für Clipmetadaten und eine Einladungsfunktion über URL für Presentations und für die Zusammenarbeit mit Leuten ohne eigenes Konto

Por Panorama Audiovisual

Blackmagic Design hat heute mehrere neue Funktionen für Blackmagic Cloud angekündigt. Die Cloud-Storage-App verfügt über eine neue Icon-Ansicht mit Vorschaubildern zum Durchscrollen von Filmmaterial sowie über ein neues Inspektor-Fenster zum bequemen Sichten von Clip-Metadaten. Mithilfe einer URL können Nutzer jetzt auch zum Chat und zur Zusammenarbeit mit ihrer Kundschaft Beiträge über Presentations teilen. Das geht sogar, wenn die Kundschaft kein Mitglied der Blackmagic Cloud ist. Diese neuen Funktionalitäten sind jetzt online unter cloud.blackmagicdesign.com verfügbar. Alle aktuellen Nutzer von Blackmagic Cloud haben ab sofort zu diesen neuen Funktionen Zugang.

Die Cloud-Storage-App hat eine neue Icon-Ansicht, die Nutzer oben rechts im Fenster auswählen können. Mithilfe der Icons für Mediendateien können Nutzer die Maus über die jeweiligen Icons bewegen, um durch die Vorschaubilder des Clips zu scrollen. Beim Wechseln zurück zur Listenansicht zeigen die Icons jetzt den Inhalt der Mediendatei an. So sieht man die Inhalte der Clips auf Blackmagic Cloud auf einen Blick.

Die meisten Dateiformate wurden bereits in Bild-Icons umgewandelt. Einige Formate sind jedoch noch in Bearbeitung und werden in den nächsten Tagen verfügbar sein. Blackmagic Cloud unterstützt die Erstellung von Vorschaubild-Symbolen aus einer Reihe von gängigen Mediendateiformaten. Bei allen noch nicht unterstützten Formaten werden noch generische Icons angezeigt.

Darüber hinaus gibt es ein neues Inspektor-Fenster für Metadaten rechts vom Blackmagic Cloud Speicherfenster. Mithilfe des Info-Ikons oben rechts können Nutzer einen Tab öffnen, auf dem die Metadaten des ausgewählten Clips angezeigt werden. Zur Auswahl von Clips in der Listenansicht kann man einfach mit der Maus zum Clip scrollen.

Eine neue Feature in Blackmagic Cloud Presentations ist die Möglichkeit, Kunden mit einer URL zu einer Präsentation einzuladen. Wenn Nutzer eine Präsentation mit jemandem teilen möchten, der kein Blackmagic Cloud Konto hat, wird eine URL generiert, die kopiert und in eine E-Mail eingefügt werden kann. Sie können dann Beiträge über Presentations im Handumdrehen zur Zusammenarbeit oder zum Gruppenchat mit Kunden teilen.

Das Blackmagic Cloud Login-Fenster ist nun auf Deutsch, Chinesisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch, Türkisch und Ukrainisch lokalisiert.

Mit Blackmagic Cloud können DaVinci Resolve Projekte in aller Welt mit anderen Mitwirkenden zusammen genutzt werden, um die Zusammenarbeit mit den besten Editoren, Coloristen, Visual-Effects-Artists und Toningenieuren zu ermöglichen. Ein wahrhaft globaler Workflow. Blackmagic Cloud ist nicht nur in DaVinci Resolve, sondern auch in die meisten Blackmagic Design Kameras und die kostenlose Blackmagic Camera App für iPhone und Android-Handys eingebunden.

Das Geheimnis der Blackmagic Cloud liegt in der Funktionalität der neuesten Blackmagic Kameras, auch HD-Proxys in voller Auflösung in H.264 mitaufzuzeichnen. Dies gilt für Modelle wie die Cinema Camera 6K, PYXIS, URSA Cine und URSA Broadcast G2. Diese Dateien werden während der Aufzeichnung live mit Blackmagic Cloud synchronisiert. Die Live-Synchronisation erfolgt zugleich mit allen verbundenen DaVinci Resolve Workstations, die Zugriff auf das jeweilige Cloud-Projekt haben. Kinematografinnen und Kinematografen müssen sich nur mit dem Projekt verbinden, das sie auf der Bedienoberfläche der Kamera sehen. Alles läuft automatisch

Auf der Kamera melden sich Anwender einfach bei Blackmagic Cloud an und wählen vor Aufnahmebeginn ein DaVinci Resolve Projekt aus. Wenn die Aufzeichnung startet, erfolgt die Live-Synchronisation mit allen angeschlossenen DaVinci Resolve Workstations. Editoren bearbeiten den Schnitt, während Coloristen graden. Wenn mit mehreren Kameras gleichzeitig gefilmt wird, zeigt die neue Multisync-Funktion die Feeds aller Kameras in einer Mehrfachansicht an. So können Editoren die beste Perspektive auswählen.

Der Workflow ist ähnlich wie beim Live-Streaming in die Schnitt-Software. Zurück in DaVinci Resolve wird die Wiedergabe nach dem Auslösen endlos fortgesetzt, weil die Medien direkt vor dem Abspielkopf in den Viewer synchronisiert werden. Jedes Mal, wenn ein Abschnitt des Clips den Abspielkopf erreicht, sehen Editoren den Wiedergabe-Indikator zurückspringen. Dabei wird der Clip immer länger. In der Bin-Ablage erscheint der Clip mit einem roten Indikator, der signalisiert, dass dieser Clip noch von einer Remote-Kamera aufgezeichnet wird.

Wenn eine Kamera aufzuzeichnen beginnt, kann die Bearbeitung und Farbkorrektur sofort in einem DaVinci Resolve System an einem entfernten Standort erfolgen, und zwar noch während die Szene aufgenommen wird. Und im DaVinci System vor Ort am Set kann die Farbkorrektur mitverfolgt werden, sobald die Kamera mit dem Filmen stoppt. Anwender brauchen also kein komplexes Colorgrading-Setup am Set. Stattdessen übernimmt dies eine Postproduktionseinrichtung auf einem großen DaVinci Bedienpanel mit farbpräzisem Monitoring. Im Anschluss dient das DaVinci Resolve System am Set für die Wiedergabe dieser farbkorrigierten Aufnahmen, direkt nachdem der Shot fertig bearbeitet ist. Die Dreharbeiten und der ganze Postproduktionsablauf erfolgen gleichzeitig. Ein Shot wird schon während der Aufnahme bearbeitet.

Für Nachrichten-Workflows etwa kann eine Kamera wie die URSA Broadcast G2 sofort zu filmen beginnen und Inhalte mit dem Schnittsystem synchronisieren, während sich ein historischer Moment ereignet. Editoren müssen nicht warten, bis die Kamera fertig aufgezeichnet hat, sondern können den Nachrichtenbeitrag bereits bearbeiten, wenn die Kamera zu filmen beginnt. So kann der Beitrag in Sekunden gesendet werden.

Zum Senden von Material, noch während dieses aufgezeichnet wird, müssen Broadcaster im DaVinci Resolve Viewer nur ein paar Sekunden zurückgehen und auf „Abspielen“ klicken. DaVinci Resolve gibt die Medien dann so wieder, wie sie ankommen. Das ähnelt dem Live-Streaming. DaVinci Resolve fungiert also als Medien-Decoder und Wiedergabegerät.

„Seit der Einführung von Blackmagic Cloud entwickeln und veröffentlichen wir kontinuierlich neue Funktionen, um unseren Nutzern den globalen Austausch und die Zusammenarbeit zu erleichtern“, sagte Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. „Nach erhaltenem Kundenfeedback freuen wir uns, dass wir nun in der Lage sind, Nutzern ohne Blackmagic Cloud Konto Zugang zu Vorschaubildern und Clip-Metadaten zu geben, sodass sie bloß durch Übersendung einer einfachen URL gemeinsam mit Kunden Clips überprüfen können.“

Assuntos relacionados