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Comcast plant Umstrukturierung und Stellenabbau

Konzernumbau bei Comcast konzentriert sich auf Einschnitte in den Bereichen Breitband und Kabelfernsehen

Por Panorama Audiovisual

Comcast hat eine umfassende Umstrukturierung seiner Geschäftsbereiche angekündigt und rechnet für das vierte Quartal mit Restrukturierungskosten von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Damit will der Konzern seine Pläne zur Ausgliederung der NBCUniversal-Sparte im kommenden Jahr vorantreiben. Finanzvorstand Jason Armstrong bestätigte die Vorhaben während der Analystenkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026.

Der Stellenabbau soll innerhalb weniger Wochen beginnen und sich vor allem auf die Geschäftsbereiche Kabelfernsehen, Breitband und Mobilfunk konzentrieren, nicht auf NBCUniversal. Bereits Anfang dieses Jahres hatte das Unternehmen seine Kabel-TV-Aktivitäten in eine neue Gesellschaft namens Versant ausgegliedert. Anschließend kündigte Comcast an, NBCUniversal und Sky bis Mitte 2027 in zwei eigenständige Unternehmen aufteilen zu wollen.

Der Finanzvorstand erklärte, die Umstrukturierung solle möglichst schnell eingeleitet werden, um die Wettbewerbsposition des Konzerns zu stärken. Zugleich warnte er Analysten davor, die Maßnahmen lediglich als Kostensenkungsprogramm zu betrachten. Vielmehr solle der Umbau dem Unternehmen ermöglichen, Prozesse zu vereinfachen, Entscheidungen schneller zu treffen und zusätzliche Spielräume für Investitionen in Wachstum zu schaffen.

Im Finanzbericht für das dritte Quartal 2026 meldete Comcast einen Umsatzrückgang von 2,7 Prozent im Geschäftsbereich Connectivity & Platforms auf 19,66 Milliarden US-Dollar. Als Gründe wurden Verluste bei den Internet- und Kabelfernsehabonnenten genannt.

Im Gegensatz dazu steigerte NBCUniversal seinen Umsatz um 6,5 Prozent auf 10,54 Milliarden US-Dollar. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die Kinoerfolge sowie höhere Werbeeinnahmen im Sportbereich durch die Berichterstattung des Senders Telemundo über die FIFA-Weltmeisterschaft.

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