Sennheiser hat die Einführung des TeamConnect Ceiling M Plus (TCC M Plus) angekündigt, eines neuen Deckenmikrofons für Unternehmensumgebungen, Bildungseinrichtungen und hybride Kollaborationsräume. Das Modell erweitert die TeamConnect-Ceiling-Produktfamilie und kombiniert hochwertige Sprachaufnahme mit Funktionen, die die Installation, Konfiguration und Verwaltung großflächiger AV-Systeme vereinfachen sollen.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört PartnerLink, eine neue Integrationstechnologie, die entwickelt wurde, um die Einrichtung des Mikrofons innerhalb von Audio- und Videoplattformen zu erleichtern. Die erste Implementierung entstand in Zusammenarbeit mit Q-SYS und ermöglicht die vollständige Konfiguration des TCC M Plus direkt innerhalb der Software Q-SYS Designer. Dadurch können Audio, Automatisierung und Steuerung in einer zentralen Umgebung verwaltet werden.
„Unsere Zusammenarbeit mit Sennheiser konzentriert sich darauf, die Integration hochwertiger Audiolösungen in das Q-SYS-Ökosystem zu vereinfachen“, erklärte Gary Evans, Director of Alliances bei QSC. „Mit der Q-SYS-Erweiterung für Sennheiser PartnerLink vereinfachen wir die Implementierung und Integration der Audio- und Steuerungsfunktionen der Geräte erheblich.“
Neben PartnerLink bleibt das TCC M Plus mit etablierten Branchenstandards und Plattformen kompatibel, darunter Dante sowie validierte Integrationen mit verschiedenen Herstellern. Ziel ist es, Systemintegratoren sowie AV- und IT-Teams eine hohe Flexibilität bei Projekten unterschiedlicher Größenordnungen zu bieten.
Das Mikrofon nutzt eine dynamische Beamforming-Technologie, die die Position der Teilnehmer im Raum automatisch verfolgt. Ergänzt wird dies durch erweiterte Ausschlusszonen (Exclusion Zones), die Störgeräusche minimieren und die Präzision der Sprachaufnahme sowie kamerabasierter Tracking-Systeme verbessern.
Nach Angaben von Sennheiser wurde das TCC M Plus speziell für mittelgroße und große Räume entwickelt, einschließlich teilbarer Raumkonzepte. Flexible Installationsmöglichkeiten und die Anbindung über ein einziges Kabel sollen die Implementierung zusätzlich vereinfachen.
Darüber hinaus unterstützt das System die Integration mit DeviceHub, der cloudbasierten Managementplattform des Herstellers. Diese ermöglicht die zentrale Konfiguration, Fernüberwachung und Diagnose mehrerer Räume und Standorte über eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche.
Sennheiser betont, dass die Kombination aus zentralisiertem Management, hoher Interoperabilität und einfacher Bereitstellung insbesondere Unternehmen und Organisationen ansprechen soll, die ihre Kollaborations- und Kommunikationslösungen standortübergreifend standardisieren möchten.