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Titanium Apps setzt auf Software zur Skalierung von ST-2110-Umgebungen

TitaniumShow und TitaniumViewer erhöhen die Flexibilität von ST-2110-Infrastrukturen durch reine Softwarelösungen und die Nutzung vorhandener Ressourcen

Por Panorama Audiovisual

Die Erweiterung von Studios, die auf dem SMPTE-ST-2110-Standard basieren, erfordert nicht zwangsläufig zusätzliche Hardware. Genau hier setzen die Titanium Apps an: Die Software-Suite ermöglicht es, PCs, Laptops und virtuelle Maschinen per Software in native ST-2110-Geräte zu verwandeln. Dadurch entfällt der Bedarf an Capture-Karten, externen Konvertern und spezialisierten Netzwerkschnittstellen.

Die Anwendungen wurden für Umgebungen entwickelt, die auf ST 2110, IPMX, JPEG XS und NMOS basieren, und sollen die betriebliche Komplexität reduzieren, die häufig mit der Skalierung von Produktionsworkflows in IP-Infrastrukturen verbunden ist.

Zu den Lösungen gehört **TitaniumShow**, das Arbeitsstationen, Notebooks oder virtuelle Maschinen in zusätzliche ST-2110-Quellen umwandelt. Inhalte wie Webbrowser, Dashboards, Social-Media-Feeds, Monitoring-Anwendungen oder Präsentationen können dadurch direkt im Produktionsnetzwerk bereitgestellt werden – ohne Gateways, SDI/IP-Konverter oder zusätzliche Hardware.

Nach Angaben des Unternehmens eignet sich die Lösung insbesondere für virtualisierte Umgebungen. Neue Quellen lassen sich dort allein durch die Bereitstellung einer virtuellen Maschine und die Installation der Software erstellen. Nach der Aktivierung wird das Signal automatisch über das NMOS-Protokoll im Netzwerk angekündigt.

Eine weitere Anwendung ist **TitaniumViewer**, die für das Monitoring von ST-2110- und IPMX-Signalen konzipiert wurde. Die Software ermöglicht es jedem Computer im Ethernet-Netzwerk, Videoströme darzustellen, ohne dass dedizierte Empfänger, zusätzliche Verkabelungen oder externe Konverter erforderlich sind.

Ziel ist es, Monitoring-Arbeitsplätze deutlich flexibler zu gestalten. So kann dieselbe Workstation je nach Produktionsanforderung temporär als Multiviewer, technische Kontrollstation, Kommentatorenplatz oder Engineering-Monitor eingesetzt werden.

Laut Unternehmen bieten TitaniumShow und TitaniumViewer gemeinsam einen effizienteren Ansatz für die Erweiterung von IP-basierten Studios. Das Wachstum der Infrastruktur wird dabei von der Anschaffung zusätzlicher Hardware auf die Nutzung bereits vorhandener Rechenressourcen verlagert.

In diesem Modell stellt sich nicht mehr die Frage, welche Geräte zusätzlich in die Infrastruktur integriert werden müssen. Stattdessen geht es darum, an welchen Stellen die Anwendungen ausgeführt werden können, um vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen und die Umsetzung neuer betrieblicher Anforderungen zu beschleunigen.

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