Intinor wird auf der IBC2026 seine neuesten Entwicklungen sowie einen praxisorientierten Ansatz für Rundfunkanstalten vorstellen, die auf IP-basierte Workflows umstellen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die bereits verfügbaren Software-Updates für die Direkt-Serie sowie Fortschritte bei SMPTE ST 2110 und die Unterstützung des DVB-kompatiblen HEVC-Codecs.
Das aktuell verfügbare Update für die Direkt-Serie ergänzt die Unterstützung für die Weiterleitung von HDR-HLG-Metadaten. Dadurch bleiben die wichtigen Farbinformationen vom SDI-Eingang über den MPEG-TS-Transport bis hin zum finalen SDI-Ausgang vollständig erhalten.
Im Bereich IP-Video bietet die Oberfläche Intinor Direkt Management nun erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten für NDI®, wodurch Ingenieure wesentlich detailliertere Einstellungen für spezifische Parameter der Technologie vornehmen können. Die neue Firmware integriert außerdem NDI® 6.3 und unterstützt damit 10-Bit-Ein- und Ausgänge, was eine höhere Farbtreue bei hochwertigen IP-Produktionen ermöglicht.
Als nächsten Entwicklungsschritt wird Intinor konkrete Fortschritte bei der Implementierung von SMPTE ST 2110 für die Direkt-Serie demonstrieren. Das nächste große Update wird einen SMPTE-ST-2110-Ausgang enthalten und damit einen direkten Übergang schaffen, um komprimierte Signale aus dem öffentlichen Internet in moderne Produktionsumgebungen mit unkomprimiertem Signalfluss einzubinden.
Um die Integration in klassische Distributions-Workflows zu erleichtern, wird das Update zudem Unterstützung für den DVB-kompatiblen HEVC-Codec hinzufügen. Dadurch lässt sich der Bandbreitenbedarf reduzieren, ohne die Interoperabilität zu beeinträchtigen.
Für die Zukunft sieht die Entwicklungsroadmap außerdem die Implementierung eines SMPTE-ST-2110-Eingangs vor. Damit würde die Direkt-Serie zu einem vollständigen bidirektionalen IP-Gateway für Video werden und ihre Fähigkeiten als von Intinor als „Schweizer Taschenmesser“ des Videotransports bezeichnete Plattform weiter ausbauen.
„Rundfunkanstalten müssen heute Signale aus einer enormen Vielzahl von Quellen verarbeiten, was häufig bedeutet, mit unvorhersehbaren Internetverbindungen und nicht validierten SRT-Streams von Drittanbietern zu arbeiten“, erklärte Peder Boberg, Product Owner bei Intinor.
„Unsere Kunden verlassen sich auf die Direkt-Serie als sicheres Gateway, das mit Funktionen wie Bifrost und SMPTE-2022-7-Redundanz diese Signale schützt und zuverlässig in die Regie überführt. Indem wir unsere Fortschritte bei ST 2110 zusammen mit sofort verfügbaren Updates für NDI®, HDR HLG und HEVC demonstrieren, zeigen wir den Besuchern, wie sie komplexe hybride Produktionsumgebungen verwalten können, ohne die Plattform zu verlassen, der sie bereits vertrauen.“