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Blackmagic Design stellt Blackmagic Cloud Live Sync vor!

Neue Live-Sync-Funktion für Medien in Blackmagic Cloud zeigt laufende Aufzeichnungen in der DaVinci Resolve Bin als Medien an, sodass Editoren diese noch während des Drehs bearbeiten können!

Por Panorama Audiovisual

Blackmagic Design stellte heute Blackmagic Cloud Sync vor, eine neue Blackmagic Cloud Speicherfunktion, bei der Medien während der Aufzeichnung live mit der DaVinci Resolve Bin synchronisiert werden. Innerhalb von Sekunden werden die Medien für Editoren in Echtzeit sichtbar, sodass sie noch während der Aufzeichnung mit dem Schnitt starten können. Dies ist eine Revolution in den Broadcast-Workflows, bei der Editoren Medien bereits Sekunden nach der Aufzeichnung von einem beliebigen Standort weltweit aus sehen und bearbeiten können.

Die Live-Synchronisation zwischen Blackmagic Cloud und Kameras, die live in eine DaVinci Resolve Bin aufzeichnen, wird auf der Cine Gear 2024 am Blackmagic Design Stand Nr. S5125 vorgeführt.

Das Geheimnis hinter der Blackmagic Cloud Live-Synchronisation ist die Fähigkeit der neuesten Blackmagic Kameras, wie der Cinema Camera 6K, PYXIS, URSA Cine und URSA Broadcast G2, einen HD-Proxy in voller Auflösung in H.264 aufzuzeichnen. Diese Dateien werden während der Aufnahme mit der Blackmagic Cloud live synchronisiert und mit allen DaVinci Resolve Workstations abgeglichen, die mit demselben Cloud-Projekt verbunden sind. Man muss lediglich mit dem Projekt verbunden sein. Dann passiert alles automatisch.

Der Anwender meldet sich über die Kamera lediglich bei Blackmagic Cloud an und wählt vor dem Aufzeichnen ein DaVinci Resolve Projekt aus. Zusammen mit der Aufnahme wird dann auch die Live-Synchronisation mit allen angeschlossenen DaVinci Resolve Workstations gestartet. Und Editoren können schneiden, während Coloristen sich an die Farbkorrektur machen. Wenn Kunden mit mehreren Kameras gleichzeitig aufzeichnen, zeigt die neue Multi-Sync-Funktion alle Kameras in einer Mehrfachansicht an, so dass der Editor die beste Perspektive auswählen kann.

Der Arbeitsablauf ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Live-Streaming in eine Schnittsoftware. Einmal gestartet, endet die Wiedergabe nicht, da Medien direkt vor dem Abspielkopf in den Viewer eingefügt werden. Der Editor kann sehen, wie der Abspielkopf zurückspringt, wenn einzelne Segmente eines Clips ankommen und der Clip immer länger wird. Außerdem zeigt das Clip-Symbol in der Ablage ein rotes Aufnahme-Icon. Dies bedeutet, dass die Aufzeichnung auf der Remote-Kamera weiterhin läuft.

Bei Aufzeichnungsstart können Nutzer über ein dezentrales DaVinci Resolve System also sofort mit Schnitt und Farbkorrektur beginnen, während die Szene noch gedreht wird. Und das DaVinci System am Set kann das Grading sehen, sobald die Kamera gestoppt wird. Das bedeutet, dass Nutzer kein komplexes Color-Grading-Setup am Set benötigen, da eine Postproduktionseinrichtung dies auf einem großen DaVinci Panel mit farbgenauem Monitoring durchführen kann. Das DaVinci Resolve-System kann dann am Set für die Wiedergabe der gegradeten Aufnahmen verwendet werden, sobald die Aufnahme abgeschlossen ist. Dreharbeiten und Postproduktion passieren somit zeitgleich.

Bei Nachrichten-Workflows kann eine Kamera wie die URSA Broadcast G2 genau in dem Moment mit der Aufzeichnung und Synchronisierung mit dem Schnittsystem beginnen, in dem sich ein historisches Ereignis abspielt. Der Editor muss also nicht warten, bis die Kamera die Aufzeichnung beendet hat. Er kann einen Nachrichtenbeitrag bearbeiten, sobald die Kamera zu laufen beginnt, und den Beitrag in Sekundenschnelle ausstrahlen.

Wenn ein Sender Medien noch während der Aufnahme auf Sendung bringen möchte, muss er im DaVinci Resolve Viewer lediglich ein paar Sekunden zurückgehen und die Wiedergabe starten. DaVinci Resolve gibt die Medien dann in der Reihenfolge wieder, wie sie ankommen. Das funktioniert ähnlich wie beim Live-Streaming. DaVinci Resolve wird zum Media Decoder und Player!

„Die Live-Synchronisation von Aufzeichnungen unserer Kameras direkt in DaVinci Resolve Bins ist eine Workflow-Revolution. Das ist bisher nicht möglich gewesen“, so Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. „Es funktioniert im Grunde genommen wie Live-Streaming in eine DaVinci Resolve Bin, auch wenn Dutzende DaVinci Resolve Systeme am selben Blackmagic Cloud Projekt zusammenarbeiten. Das ist sehr aufregend und es sieht toll aus, wenn man es live sieht!“

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