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Amagi erweitert CLOUDPORT-Funktionen für Broadcast-Workflows in der Cloud

Aktualisierung von Amagi CLOUDPORT bringt mehr Skalierbarkeit, Redundanz, intelligentes Monitoring und ultraniedrige Latenz-Workflows

Por Panorama Audiovisual

Amagi hat das bislang größte Update seiner CLOUDPORT-Plattform angekündigt und damit seine Strategie bekräftigt, sich von einem punktuellen Anbieter zu einer vollständigen Cloud-Broadcast-Plattform weiterzuentwickeln.
Die neue Generation von CLOUDPORT wurde für moderne TV-Linear-, FAST-Channel- und Live-Übertragungs-Workflows entwickelt und unterstützt mehr als 100 gleichzeitige Feeds, Multi-AZ-Redundanz mit bis zu 200 Playern pro Tenant sowie eine Verfügbarkeit von 99,999 %.

„In den letzten Jahren hat Amagi einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise priorisiert, wie Broadcast-Infrastrukturen konzipiert werden – weit über die reine Migration in die Cloud hinaus hin zur Neugestaltung des Playout-Kerns“, erklärt Srinivasan KA, Mitgründer und President Global Business bei Amagi.

„Das neueste Update-Paket wirkt sich direkt auf Verfügbarkeit, Kontrolle und Skalierbarkeit für Broadcaster aus, die in kritischen und rund um die Uhr aktiven Umgebungen arbeiten“, ergänzt der Manager.
Mit mehr als 250 neuen Funktionen im Geschäftsjahr 2025–2026 bietet CLOUDPORT nun eine bis zu 70 % schnellere Playlist-Veröffentlichung, neue Bearbeitungsfunktionen auf Programmebene sowie eine horizontale Timeline-Ansicht zur präventiven Konfliktanalyse im Betrieb.

Zu den Highlights zählt Amagi Monitoring, eine proaktive Monitoring-Plattform speziell für CLOUDPORT-Umgebungen. Das System erkennt fehlende Assets, Ingest-Fehler, Audio-Probleme, Programmierungslücken und Auslieferungsanomalien, bevor diese den Sendebetrieb beeinträchtigen.
Nach Angaben des Unternehmens konnten seit Ende 2025 mehr als 80 % potenzieller Ausfallszenarien verhindert werden.
Die Plattform stärkt zudem ihre Sicherheitsarchitektur mit der SOC 2 Type II-Zertifizierung im zweiten Jahr in Folge und gewährleistet damit erweiterte Kontrollen für Infrastruktur, Zugriff und Datenschutz.

Im Bereich Redundanz unterstützt CLOUDPORT nun SMPTE ST 2022-7 für RTP-Workflows mit hitless Switching sowie Active-Active-Redundanz zwischen Regionen und mehreren Availability Zones.
Ein weiteres Merkmal ist die lokale Disaster-Recovery-Box, die einen Betrieb von bis zu 72 Stunden bei längeren Netzwerk- oder Cloud-Ausfällen ermöglicht.

Amagi hat außerdem Unterstützung für JPEG-XS-Workflows mit ultraniedriger Latenz integriert, wodurch Übertragungsverzögerungen auf bis zu 1,3 Sekunden reduziert werden – ein Feature, das insbesondere für Live-Sport und interaktive Formate entwickelt wurde.
CLOUDPORT unterstützt nun zudem 4K HDR 10-bit Video, Dolby Atmos Audio, HDR10- und HLG-Formate sowie Echtzeit-Untertitelung und Übersetzung mithilfe von Google Speech-to-Text V2 mit KI.

Die Aktualisierung umfasst außerdem eine erweiterte Integration in die AWS-Infrastruktur, einschließlich Amazon EKS, Karpenter-basiertem Autoscaling und GP3-Storage für höhere Effizienz und schnellere Bereitstellung.
„Diese Optimierungen ermöglichen es Broadcastern, die Vorteile von Cloud-Computing zu nutzen, ohne die architektonische Komplexität zu erhöhen“, so das Unternehmen.
Die neuen Funktionen sind ab sofort im CLOUDPORT-4.x-Update-Zyklus verfügbar.

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