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Blackmagic URSA Cine 12K LF und PYXIS 12K treiben Prada-Dokumentation über Meeresschutz voran

Blackmagic Design liefert URSA Cine 12K LF- und PYXIS 12K-Kameras für Dokumentarproduktion von Prada in Japan und Hawaii

Por Panorama Audiovisual

Während der Dreharbeiten für die Dokumentationen der Prada-Initiative Sea Beyond zur Erhaltung der Meere musste Kameramann Troy Edige mit einem kleinen Team und einem äußerst engen Zeitplan in Japan und auf Hawaii arbeiten. In Zusammenarbeit mit National Geographic Creative Works bestand die Herausforderung darin, die Authentizität eines beobachtenden Dokumentarfilms mit der anspruchsvollen visuellen Identität von Prada zu verbinden.
Zum Einsatz kam dabei ein Zwei-Kamera-Setup von Blackmagic Design: die URSA Cine 12K LF und die PYXIS 12K, beide ausgestattet mit der neuen RGBW-Sensortechnologie.

Das gemeinsam mit der UNESCO entwickelte Programm Sea Beyond begann vor fünf Jahren mit Initiativen rund um den Einsatz von recyceltem Kunststoff in Textilien und wurde später auf globale Projekte zur Umweltbildung ausgeweitet. Die neuesten Filme begleiten eine japanische Stiftung, die Kindern durch praktische Aktionen wie Strandreinigungen den Meeresschutz näherbringt, sowie ein hawaiianisches Süßwasser-Schutzprogramm, das die Verbindung zwischen Flüssen und Ozeanen thematisiert.

„Wir haben ‚Stewards of the Ocean‘ auf der Izu-Halbinsel in Japan und auf der Insel Oahu auf Hawaii gedreht. Während sich frühere Episoden mit dringenden Themen rund um die Ozeane und der Re-Nylon-Kollektion von Prada aus regeneriertem Nylon beschäftigten, stellte die diesjährige Kampagne die Jugendlichen in den Mittelpunkt, die vom Programm profitieren – die zukünftigen Beschützer der Meere“, erklärte Edige.

Neben den Hauptdokumentationen produzierte das Team auch 15- und 30-sekündige Inhalte für soziale Medien mit den Prada-Botschaftern Benedict Cumberbatch in Japan und Letitia Wright auf Hawaii sowie mit Vertretern von Sea Beyond und Studierenden der Bildungsprogramme zum Meeresschutz.

Laut Edige bestand das Ziel darin, die Produktion optisch näher an einen hochwertigen Modefilm heranzuführen, ohne den dokumentarischen Charakter zu verlieren.

„Wir drehen einen Dokumentarfilm, müssen aber gleichzeitig die anspruchsvolle Atmosphäre einer Luxusmarke bewahren“, sagte er. „Wir kamen an die Location, machten an einem Tag die technische Besichtigung und drehten bereits am nächsten Tag – mit extrem wenig Vorbereitungszeit. In manchen Fällen hatten wir nur 90 Minuten, um eine komplette Szene aufzunehmen, einschließlich Geh- und Gesprächsszenen, Gegenschüssen, B-Roll-Material und Drohnenaufnahmen.“

Der Kameramann arbeitete bereits seit Jahren mit der Blackmagic URSA Mini Pro 4.6K G2 bei Dokumentarproduktionen. Mit der Einführung der URSA Cine 12K LF und später der PYXIS 12K fand er schließlich das ideale Setup für das Projekt.

„Der wichtigste Aspekt war die vollständige Kompatibilität zwischen den Sensoren unserer A- und B-Kameras“, erklärte er. „Wir haben den Gimbal deutlich häufiger eingesetzt als ursprünglich geplant, weil es so viele bewegte Szenen gab. Ich habe nie gezögert, den Gimbal zu verwenden, weil ich wusste, dass sich das Material perfekt im Schnitt integrieren lässt. Diese Freiheit erlaubte es uns, uns vollständig auf das Storytelling zu konzentrieren.“

Besonders hob Edige die Wiedergabe von Hauttönen und die Farbdifferenzierung in natürlichen Umgebungen hervor.

„Die Hauttöne wirkten unglaublich natürlich und hatten deutlich mehr Tiefe. Auch die Vegetation war eine große Herausforderung, da Grün- und Gelbtöne in Dokumentarfilmen ohne kontrolliertes Licht oft schwer zu handhaben sind. Dennoch war die Farbseparation erheblich besser“, sagte er.

In der Postproduktion ermöglichte die Konsistenz zwischen den Kameras dem Coloristen, einen einzigen Farbworkflow für das gesamte Projekt anzulegen, wodurch individuelle Anpassungen pro Aufnahme deutlich reduziert wurden.

Gedreht wurde in Open Gate 8K im 3:2-Format, um zusätzlichen Bildraum für vertikale Social-Media-Inhalte zu schaffen.

„Ich кадriere nicht mit dem Gedanken, später neu zu кадrieren. Ich filme immer genau den Bildausschnitt, den ich haben möchte. Trotzdem bietet die zusätzliche Sensorfläche mehr Flexibilität in der Postproduktion, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen“, erklärte Edige.

Die Produktion nutzte Blackmagic RAW mit einer 8:1-Kompression, was das Management der großen Menge an dokumentarischem Material erleichterte. Die interne Proxy-Aufzeichnung eliminierte zudem zusätzliche Schritte im Workflow vor Ort.

„Bei Dokumentarfilmen bin ich ständig in Bewegung und passe Einstellungen an die Umgebung an. Diese Kameras funktionieren dafür hervorragend, und die PYXIS 12K ermöglichte mir die Arbeit mit dem Gimbal, ohne das Gefühl zu haben, Kompromisse eingehen zu müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, diese Kombination so bald zu ersetzen. Ich freue mich darauf, die PYXIS 12K künftig als A-Kamera einzusetzen“, so Edige abschließend.

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