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Blackmagic URSA Cine Immersive treibt die nächste Generation immersiver Produktionen in den französischen Alpen voran

Altitude.101 nutzt die Blackmagic URSA Cine Immersive für „KICK“, um neue Erzähltechniken im Apple Immersive Video zu erforschen

Por Panorama Audiovisual

Die französische Produktionsfirma altitude.101 erweitert die Grenzen immersiver Filmproduktionen mit Projekten, die in einigen der anspruchsvollsten Umgebungen der Welt entstehen. Nach Dreharbeiten in Wüsten, Gebirgen und Unterwasserkulissen entwickelt das Unternehmen kontinuierlich eine eigene visuelle Sprache für Inhalte im Apple Immersive Video-Format. Das jüngste Projekt mit dem Titel „KICK“ wurde in den französischen Alpen mit der digitalen Kinokamera Blackmagic URSA Cine Immersive aufgezeichnet und in Blackmagic RAW aufgenommen.

Laut Amaury Pierlot, Mitgründer von altitude.101, verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Grundlagen dieses neuen audiovisuellen Formats aktiv mitzugestalten.

„Die immersive Produktion steckt noch ganz am Anfang. Wir möchten die Regeln mitentwickeln, die die Zukunft dieses Formats bestimmen werden. Zu den ersten Studios zu gehören, die Inhalte für dieses Medium produzieren, ist äußerst spannend.“

„KICK“ begleitet drei französische Freeskier auf ihrer Suche nach dem perfekten Ort in den Alpen, um einen doppelten Rückwärtssalto zu springen. Das Projekt wurde entwickelt, um das Potenzial von Apple Immersive Video vollständig auszuschöpfen und Extremsport, spektakuläre Landschaften sowie eine mitreißende Erzählweise miteinander zu verbinden.

„Von Beginn an wollten wir den unterhaltsamsten und visuell beeindruckendsten Film schaffen, ohne dabei eine fesselnde Geschichte aus den Augen zu verlieren“, erklärte Pierlot. „Skifahren entfaltet im Apple Immersive Video eine außergewöhnliche Wirkung. Als begeisterte Sportler wollten wir das Publikum mit in die Berge nehmen, damit es dieselbe Begeisterung erleben kann.“

Während der gesamten Produktion verfolgte das Team einen anderen Ansatz als bei herkömmlichen Filmprojekten. Regisseur Antoine Baille erklärte, dass die Kameraposition konsequent darauf ausgelegt wurde, die natürliche Perspektive der Zuschauer zu bewahren.

„Wir gingen davon aus, dass das Publikum das Video im Sitzen ansehen würde. Deshalb positionierten wir die Kamera fast immer auf Augenhöhe.“

Diese Philosophie prägte sämtliche Produktionsentscheidungen – von der Kameradistanz über die Ausrichtung des Horizonts bis hin zum Einsatz von Kamerabewegungen. Rund zehn Prozent der Aufnahmen entstanden in Bewegung, sodass die Zuschauer den Athleten näher folgen können, ohne den Sehkomfort während der Wiedergabe zu beeinträchtigen.

Auch das Schnitttempo wurde sorgfältig geplant. Die meisten Einstellungen bleiben zwischen fünf und acht Sekunden auf dem Bildschirm, damit die Zuschauer genügend Zeit haben, ihre Umgebung zu erkunden, bevor die nächste Szene beginnt.

„Jedes immersive Projekt bietet uns die Möglichkeit, neue Formen des Filmens und Geschichtenerzählens zu erproben“, sagte Baille. „Die erzählerischen Techniken unterscheiden sich grundlegend von denen klassischer 2D-Produktionen. Mit jedem neuen Projekt gewinnen wir mehr Erfahrung darin.“

Das Team stellte zudem fest, dass traditionelle Off-Kommentare in immersiven Produktionen deutlich an Bedeutung verlieren.

„Das Bild ist bei immersiven Inhalten so kraftvoll, dass klassische Sprechertexte aus 2D-Produktionen nicht mehr dieselbe Wirkung entfalten“, erklärte Pierlot. „Die Herausforderung besteht darin, Geschichten zu erzählen, bei denen das Bild zum zentralen Element der Erzählung wird.“

Neben den kreativen Herausforderungen musste das Team auch schwierige technische Bedingungen in den französischen Alpen bewältigen. Die intensive Sonneneinstrahlung erforderte eine präzise Kontrolle von Schatten, Fußspuren und der Positionierung der Ausrüstung. Die großen Datenmengen der Aufnahmen wurden über einen Workflow mit der Blackmagic Media Dock und DaVinci Resolve Studio verarbeitet, das für Schnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte (VFX) und Audiopostproduktion eingesetzt wurde.

Für Pierlot war eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt die Bedeutung einer detaillierten Vorbereitung.

„Bei immersiven Produktionen gibt es kein ‚Das beheben wir später in der Postproduktion‘.“

Zu den kommenden Projekten von altitude.101 gehört „The Longest Day“, eine Apple-Immersive-Video-Produktion, die einen Amateur-Triathleten bei seiner körperlichen und mentalen Vorbereitung auf die Qualifikation für die Triathlon-Weltmeisterschaft begleitet.

„KICK“ und „Echoes of the Middle East“ sind bereits kostenlos für Nutzer des Apple Vision Pro über die Apps Theater und Amplium verfügbar.

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