Início » Bell Media nimmt Betrieb mit Matrox Extio 3 nach kritischer Überschwemmung wieder auf

Bell Media nimmt Betrieb mit Matrox Extio 3 nach kritischer Überschwemmung wieder auf

Der Matrox Extio 3 ermöglichte es Bell Media, den Sendebetrieb nur 72 Stunden nach einer Überschwemmung wiederherzustellen, die die Infrastruktur schwer beschädigt hatte.

Por Panorama Audiovisual

Bell Media konnte ihren Sendebetrieb lediglich 72 Stunden nach einer Überschwemmung im Zentrum von Montreal wieder aufnehmen, die die zentrale Produktionsinfrastruktur stark beschädigt hatte. Möglich wurde die schnelle Wiederherstellung durch den Einsatz einer vollständig virtualisierten Produktionsumgebung auf Basis der KVM-IP-Extender Matrox Extio 3.

Nachdem bestätigt wurde, dass die Produktionssysteme beeinträchtigt waren, setzte der kanadische Sender einen Notfallplan um, der auf virtuellen Produktionsszenarien mit Echtzeit-Grafik-Engines basierte. Die Abläufe wurden in kurzfristig angepasste Bereiche innerhalb der eigenen Unternehmensräumlichkeiten verlagert, einschließlich der Cafeteria.

Die KVM-IP-Extender Matrox Extio 3 spielten eine zentrale Rolle bei dieser Umstellung. Das System ermöglichte die Fernsteuerung von 17 Computern, verteilt auf vier Regieräume. Mit 4K-Multiview-Konfigurationen konnten die Operator mehrere Server gleichzeitig steuern, was die Arbeitsabläufe optimierte und die betriebliche Effizienz steigerte.

Die Geräte wurden direkt über das sichere IP-Netzwerk von Bell Media verbunden, ohne zusätzliche Infrastruktur oder zusätzliche IT-Sicherheitsaudits, was die Implementierungszeit erheblich verkürzte.

„Sobald unsere Operator den Matrox Extio 3 genutzt hatten, wollten sie nicht mehr zurückgehen. Sie erlebten die Reaktionsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität der Multiview-Funktion“, sagte Jonathan Fortin, technischer Direktor von Rec4Box.

Trotz der kritischen Lage wurde Bell Media damit zum ersten Sender in Kanada, der einen vollständig virtualisierten Produktionsworkflow in diesem Umfang betreibt. Das Unternehmen prüft nun, diese technische Architektur auch auf seine Studios in Toronto und Vancouver auszuweiten.

Assuntos relacionados