Die Band Radiohead entschied sich für eine Audiolösung von [Sound Devices](https://www.sounddevices.com?utm_source=chatgpt.com), um ihre Rückkehr auf die Konzertbühnen Ende 2025 technisch zu unterstützen. Nach sieben Jahren ohne Live-Auftritte setzte die Gruppe bei ihren Konzerten in europäischen Arenen auf das Astral Wireless Guitar System. Die Lösung ermöglichte den Verzicht auf traditionelle Gitarrenkabel, ohne dabei die hohe Klangqualität zu beeinträchtigen, die seit jeher ein Markenzeichen der Produktionen der Band ist.
Laut Simon Hodge, dem FOH-Tontechniker (Front of House) der Gruppe, standen drahtlose Gitarrensysteme in der Vergangenheit häufig in der Kritik, da Bedenken hinsichtlich der Signaltreue bestanden. Vor Beginn der Tour führte das Produktionsteam deshalb umfangreiche Vergleichstests durch, um die Leistung des Systems von Sound Devices gegenüber klassischen Kabelverbindungen zu bewerten.
„Als wir das Astral-System kennenlernten, wurde uns schnell klar, dass das Team von Sound Devices großen Wert darauf gelegt hatte, den Klang einer direkten Kabelverbindung möglichst exakt nachzubilden – einschließlich konfigurierbarer Kapazitäts- und Impedanzwerte. Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, dass hier etwas wirklich Interessantes entstanden ist“, erklärte Hodge.
Die von der Band eingesetzte Infrastruktur umfasste drei Astral-ARX32-Empfänger, 42 digitale Astral-TX-Bodypack-Sender sowie sechs Astral-HH-Handsender. Besonderes Augenmerk galt dem Astral Guitar Cable, das eine Auswahl unterschiedlicher Eingangsimpedanzen sowie eine Anpassung der Kapazität ermöglicht, um das Verhalten verschiedener Gitarrenkabeltypen und Kabellängen präzise zu simulieren.
Nach umfangreichen Tests mit den Musikern und Technikern der Band erhielt das System die Freigabe für den Einsatz auf Tour.
„Wir haben Blindtests zwischen dem Astral-System und den bevorzugten Gitarrenkabeln der Band durchgeführt. Selbst die skeptischsten Techniker waren beeindruckt. Die Qualität des Audiosignals war offensichtlich und veränderte den Klang in keiner Weise“, so Hodge.
Neben der klanglichen Transparenz vereinfachte das System auch die Verwaltung der zahlreichen Instrumente, die während der Konzerte zum Einsatz kamen. Gitarrist Ed O’Brien spielte beispielsweise im Verlauf der Tour insgesamt 32 verschiedene Gitarren. Dank der Dante-Integration und individuell angepasster Steuerungsmöglichkeiten konnten sämtliche Instrumentenwechsel schnell und zentralisiert durchgeführt werden.
Für Hodge erwies sich das System als entscheidender Faktor für die neue Bühnenkonfiguration.
„Das Astral Guitar System war für uns letztlich ein echter Wendepunkt, und die Band war mit den Ergebnissen auf der Bühne äußerst zufrieden“, resümierte er.