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Solid State Logic präsentiert softwaredefinierte Produktion und erweitert die System-T-Plattform auf der IBC2026

Solid State Logic stellt neue Funktionen der System-T-Plattform mit softwaredefinierter Produktion und Integration in das MXL-Projekt vor

Por Panorama Audiovisual

Solid State Logic (SSL) wird auf der IBC2026 eine Reihe neuer Funktionen für seine System-T-Plattform vorstellen und damit seine Strategie im Bereich der softwaredefinierten Produktion weiter ausbauen. Zu den wichtigsten Neuheiten gehören die Integration der Virtual Tempest Engine (VTE) in die Media eXchange Layer (MXL), die Einführung der µVTE sowie die Premiere des Net I/O ST 2110 Bridge-Konverters.

Auf ihrem Messestand wird SSL zeigen, wie das System-T-Ökosystem physische und virtualisierte Bedienoberflächen für lokale, cloudbasierte oder hybride Produktionsumgebungen miteinander kombiniert.

Die Virtual Tempest Engine ermöglicht die Verarbeitung von bis zu 256 Audiokanälen und unterstützt die wichtigsten immersiven Audioformate. Die Lösung kann auf Standardservern, in Public-Cloud-Infrastrukturen oder in hybriden Umgebungen betrieben werden und ist mit verschiedenen Bedienoberflächen der System-T-Familie kompatibel – von virtuellen Konsolen auf PCs bis hin zur S500-Konsole.

Während der IBC wird SSL außerdem die Integration der VTE in die Media eXchange Layer (MXL) präsentieren. Diese Initiative wurde im Rahmen des Dynamic Media Facility (DMF)-Projekts der Europäischen Rundfunkunion (EBU) entwickelt. Ziel ist es, verschiedenen Produktionsanwendungen die gemeinsame Nutzung von Rechenressourcen innerhalb einer einzigen Infrastruktur zu ermöglichen, um Kosten zu senken und die betriebliche Flexibilität zu erhöhen.

Laut Berny Carpenter, Broadcast Product Manager bei SSL, stellt die Einführung softwaredefinierter Workflows einen bedeutenden Wandel für die Branche dar.

„Die Möglichkeit, Audiobearbeitung dort auszuführen, wo sie benötigt wird, und sie aus der Ferne zu steuern, macht System T zu einer idealen Lösung für die Weiterentwicklung von Broadcast-Workflows. Das DMF-Projekt und die Media eXchange Layer ermöglichen es unterschiedlichen Anwendungen, Speicher- und Rechenressourcen gemeinsam zu nutzen und bieten Rundfunkanstalten dadurch eine deutlich effizientere und flexiblere Infrastruktur.“

Eine weitere Neuheit ist die µVTE, die erstmals auf der NAB vorgestellt wurde und nun auf der IBC ihre Premiere feiert. Die Lösung bietet bis zu 96 Kanäle virtualisierter Audiobearbeitung und verschiedene Lizenzierungsmodelle. Sie richtet sich insbesondere an temporäre Produktionen, Veranstaltungen und Anwendungen, die ein hohes Maß an Flexibilität erfordern.

Erstmals auf der IBC präsentiert SSL außerdem die Net I/O ST 2110 Bridge – ein Gerät, das bis zu 512 Audiokanäle zwischen den Protokollen ST 2110 und Dante in einem nur 1 Höheneinheit (1U) großen Gehäuse konvertieren kann. Das NMOS-kompatible System ermöglicht die Integration von Konsolen und Audio-over-IP-Netzwerken verschiedener Hersteller und Betriebsumgebungen.

Darüber hinaus wird SSL die gesamte System-T-Produktfamilie präsentieren, darunter die S500m-Konsole für Ü-Wagen und Fly-Pack-Systeme, die S400-Bedienoberfläche mit 32 Fadern, den tragbaren TCA Tour-Controller, die vollständige Network-I/O-Produktreihe sowie das tragbare USB-Interface UMD192 mit Unterstützung für MADI, Dante und USB.

Die Vorführungen finden täglich während der IBC2026 statt und zeigen Lösungen für Audioproduktionen in zunehmend flexiblen und softwaredefinierten Broadcast-Umgebungen. Die IBC2026 wird vom 11. bis 14. September im RAI Convention Center in Amsterdam (Niederlande) veranstaltet.

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