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Vivid Broadcast erweitert Remote-Produktionsnetzwerk mit Calrec-Lösungen im Zentrum der Infrastruktur

Vivid Broadcast setzt Argo M, Type R und True Control 2.0 von Calrec in Remote-Workflows für Sportproduktionen und hybride Anwendungen ein

Por Panorama Audiovisual

Vivid Broadcast hat seine Infrastruktur für Remote-Produktionen mit Lösungen von Calrec ausgebaut und setzt dabei Argo-M- und Type-R-Konsolen in Verbindung mit dem System True Control 2.0 in verschiedenen Betriebsumgebungen des Unternehmens ein.

Das auf Remote-Workflows und verteilte Produktionen spezialisierte Unternehmen implementierte eine Argo-M-Konsole mit 36 Fadern sowie mehrere Type-R-Oberflächen im eigenen Remote Production Centre (RPC). Zusätzlich wurde eine neue Argo-M-Konsole mit 48 Fadern in der mobilen Produktionseinheit Barra OB installiert, die für Sportproduktionen und Live-Übertragungen eingesetzt wird.

Nach Angaben des Unternehmens wurde die Infrastruktur entwickelt, um maximale operative Flexibilität für unterschiedlichste Produktionsarten zu bieten – darunter Sport, Unterhaltung, Corporate-Events, Fashion-Produktionen und hybride Workflows.

„Flexibilität muss im Zentrum jeder Remote-Operation stehen, und genau dabei unterstützt uns unsere Investition in Calrec. Es war entscheidend, Lösungen einzusetzen, mit denen wir Produktionen je nach Budget und Anforderung die passenden Werkzeuge bereitstellen können. Unsere Partnerschaft mit Calrec spielt dabei eine zentrale Rolle“, erklärte Francis Cousins, verantwortlich für technische Innovation bei Vivid Broadcast.

Die mobile Produktionseinheit Barra wird bereits für Produktionen der Women’s Super League für Sky Sports eingesetzt und überträgt die Signale direkt an die Studios des Senders in Osterley.

Laut Simon Cox, Audioverantwortlicher bei Vivid Broadcast, wurde die neue Argo-M-Konsole mit 48 Fadern insbesondere aufgrund ihrer Integrationsfähigkeit in hybride und Remote-Workflows ausgewählt.

„Um das Audiosignal an die Konsole zu übertragen, nutzen wir eine Kombination aus AES67-Interfaces in den Stadien sowie redundante traditionelle Systeme zur Erfüllung vertraglicher Anforderungen. Dazu gehören lokale I/O-Strukturen der Oberfläche in Verbindung mit AoIP-Links zur zentralen Netzwerkinfrastruktur, wodurch Dante-, MADI- und analoge Karten innerhalb des modularen I/O-Systems von Calrec integriert werden können“, erläuterte Cox.

Die Infrastruktur verbindet zudem Remote-Vans mit vier Kameras, die 20-Kamera-Einheit Barra, Cloud-Plattformen sowie Broadcast-Zentren externer Partner.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Calrec Assist, eine browserbasierte Oberfläche zur Fernsteuerung der Audiokonsolen, sowie auf Calrec Connect für das Management von AoIP-Verbindungen.

Nach Angaben von Cox ermöglicht die Flexibilität des RPC den parallelen Betrieb mehrerer Regieräume mit unterschiedlichen Produktionsgalerien und gemeinsamen Workflows.

„Während einer Produktion können die Type-R-Oberflächen über unser Automationssystem Bitfocus Buttons gesteuert werden, sodass ein einzelner Engineer mehrere Produktionsgalerien überwachen und gleichzeitig Feinabstimmungen an den Mischungen vornehmen kann. Bei komplexeren Produktionen lassen sich die Type-R-Systeme direkt über die zentrale Argo-Oberfläche via True Control 2.0 bedienen“, erklärte er.

Francis Cousins betonte, dass das Unternehmen bewusst eine skalierbare Umgebung schaffen wollte, die sowohl klassische Broadcast-Workflows als auch Cloud- und Hybrid-Operationen unterstützt.

„Wir suchen stets nach Technologien mit starken Remote-Control- und Monitoring-Funktionen, damit unsere Engineers von überall aus vollständige Transparenz über die Systeme behalten. Die Hardware- und Web-Interfaces von Calrec sind dafür ein wesentlicher Bestandteil“, sagte Cousins.

Rory Springthorpe, Direktor und Mitgründer von Vivid Broadcast, erklärte, dass die Calrec-Infrastruktur bereits das Herzstück der Women’s-Super-League-Produktionen des Unternehmens für Sky Sports, Aurora Media Worldwide und die BBC Women’s Football Show bilde.

„Wir wissen, dass Calrec sich konsequent für die Entwicklung von Remote-Workflows engagiert, die den unterschiedlichen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Dabei wird anerkannt, dass jede Remote-Produktion individuelle operative Anforderungen haben kann, ohne Kompromisse bei Redundanz und Zuverlässigkeit einzugehen“, betonte Springthorpe.

Für Anthony Harrison, Regional Sales Manager bei Calrec, steht die Infrastruktur von Vivid Broadcast exemplarisch für die Entwicklung der Branche.

„Produktionen werden heute nicht mehr über ihren physischen Standort definiert, und die Nachfrage nach flexiblen, verteilten Workflows wächst kontinuierlich. Genau wie Vivid entwickeln wir seit 2016 Lösungen für Remote-Broadcasting – stets mit dem Ziel, Engineers die notwendigen Werkzeuge und die volle Kontrolle unabhängig vom Einsatzort zu bieten“, erklärte Harrison.

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