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Blackmagic PYXIS 6K sorgt für Mobilität und Flexibilität bei den Dreharbeiten zum japanischen Spielfilm „Cry Out“

Kamera wurde für Gimbal-Aufnahmen, lange Kamerafahrten und anspruchsvolle Szenen eingesetzt; die Postproduktion erfolgte mit DaVinci Resolve Studio und dem DaVinci Resolve Mini Panel

Por Panorama Audiovisual

Blackmagic Design hat bekannt gegeben, dass die digitale Kinokamera Blackmagic PYXIS 6K bei den Dreharbeiten zu „Cry Out“, dem neuen Spielfilm des japanischen Regisseurs Takahisa Zeze, zum Einsatz kam. Die Postproduktion erfolgte mit DaVinci Resolve Studio und einem DaVinci Resolve Mini Panel, das für das Color Grading des Films verwendet wurde.

Der auf dem gleichnamigen Roman der Autorin Kanae Minato basierende Film ist ein Mystery-Drama, das Themen wie Schuld und Hoffnung anhand der Lebenswege von Menschen in schwierigen Lebenssituationen behandelt. Zur Besetzung gehören Yuina Kuroshima, Nanami Yamazaki, Tori Matsuzaka und Keiko Kitagawa.

Für die Bildgestaltung war Kameramann Kenta Tawara verantwortlich, ein langjähriger Weggefährte von Takahisa Zeze. Nach seinen Angaben fiel die Wahl auf die Blackmagic PYXIS 6K aufgrund ihres kompakten Formats, ihres geringen Gewichts und ihrer schnellen Einsatzbereitschaft, die dem hohen Tempo der Dreharbeiten mit zahlreichen spannungsgeladenen Szenen entgegenkam.

Tawara erklärte außerdem, dass er bereits mit Kameras von Blackmagic Design vertraut gewesen sei, nachdem er zuvor die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro eingesetzt hatte. Für „Cry Out“ verfolgte er das Ziel, natürliche und transparente Hauttöne selbst in sehr dunklen Szenen wiederzugeben und dabei den großen Farbumfang der Kamera optimal zu nutzen.

Während der Produktion wurde die PYXIS 6K vor allem für Gimbal-Aufnahmen und lange Kamerafahrten eingesetzt, die kontinuierliche Bewegungen erforderten. Dank ihres geringen Gewichts konnten zudem größere Objektive verwendet werden, ohne die Tragfähigkeit des Gimbals zu überschreiten, was dem Kamerateam zusätzliche kreative Freiheiten eröffnete.

In einer Sequenz, in der die Darsteller durch die Flure einer Schule laufen, wurde der Gimbal auf einem Dolly montiert, um Erschütterungen durch die Bewegungen des Operators zu minimieren und über die gesamte Einstellung hinweg besonders ruhige Bilder zu erzielen.

Die Kamera spielte außerdem eine wichtige Rolle bei den Szenen im Freizeitpark Dreamland, der innerhalb der Handlung eine symbolische Welt darstellt. Um diese Sequenzen visuell vom Rest des Films abzuheben, setzte Tawara Black Pro-Mist-Filter ein und erzeugte so eine ätherische, traumähnliche Atmosphäre.

Für besonders anspruchsvolle Szenen, in denen Gegenstände tatsächlich verbrannt wurden und Wiederholungen der Aufnahmen nicht möglich waren, arbeitete das Team mit zwei Kameras gleichzeitig. Dadurch konnten mehrere Perspektiven parallel aufgezeichnet, die Intensität der schauspielerischen Leistungen bewahrt und erneute Dreharbeiten vermieden werden.

In der Postproduktion entwickelte Colorist Takeshi Kuramori drei spezielle LUTs, um die Handlungsorte Tokio, Nara und Mie visuell voneinander zu unterscheiden. Die Szenen in Mie erhielten kräftigere Blautöne, um das Meer hervorzuheben. Tokio wurde mit einer wärmeren und stärker gesättigten Farbgebung gestaltet. Nara, das die Gegenwart der Handlung repräsentiert, erhielt hingegen eine entsättigte Farbkorrektur mit cyanfarbenen Schatten, um die introspektive Atmosphäre zu unterstreichen.

Nach Angaben von Tawara trug die Kombination aus der Flexibilität der Blackmagic PYXIS 6K während der Dreharbeiten und den Möglichkeiten von DaVinci Resolve Studio in der Postproduktion entscheidend dazu bei, die gewünschte visuelle Identität des Films umzusetzen.

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