Blackmagic Design hat bekannt gegeben, dass die australische Filmemacherin Emilie Lowe die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro sowie die Software DaVinci Resolve Studio für die Produktion des preisgekrönten Kurzfilms „Where Dead Things Grow“ eingesetzt hat, der auf Filmfestivals für seine Kameraführung und visuelle Erzählweise ausgezeichnet wurde.
Der 35-minütige Film, der von Lowe geschrieben, inszeniert, fotografiert und geschnitten wurde, behandelt Themen wie Trauer, Isolation und Selbstbestimmung. Die Geschichte spielt in einer postapokalyptischen Welt und begleitet einen Mann, der nach dem Verlust seiner Familie allein auf einem ländlichen Anwesen zu überleben versucht, bis er einen unerwarteten Gefährten findet, der ihm neuen Lebenssinn gibt.
„Ich versuche, jedem Bild eine Bedeutung zu geben. Selbst eine einfache Einstellung muss zur Reise der Figur beitragen. Der Film handelt davon, Licht in der Dunkelheit zu finden, und ich wollte, dass sich das nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Art widerspiegelt, wie er gedreht und farblich gestaltet wurde“, erklärte Lowe.
Gedreht wurde das Projekt mit einem Team von nur fünf Personen an verschiedenen Orten in Westaustralien. Dabei setzte Lowe überwiegend auf natürliches Licht und einen schlanken Produktionsworkflow. Sie kombinierte die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro mit Cine-Objektiven und Sigma-Objektiven und nutzte die geringe Schärfentiefe, um eine intime Bildästhetik zu schaffen.
„Die Kameras sind äußerst praktisch und bieten genau das, was ich als Kamerafrau suche. Man hat die volle Kontrolle über Fokus und Belichtung, und diese physische Verbindung zur Kamera ist für mich ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses. Sie hilft dabei, etwas zu schaffen, das roh und authentisch wirkt“, erläuterte sie.
Die visuelle Entwicklung des Films folgt der emotionalen Reise des Protagonisten. Die ersten Szenen zeichnen sich durch entsättigte Farben und eine minimalistische Bildgestaltung aus, während die späteren Sequenzen lebendigere Farbtöne erhalten. Um diese Veränderung zu unterstreichen, filmte Lowe dieselbe Location sowohl im Winter als auch im Frühling.
Nach Angaben der Regisseurin spielte DaVinci Resolve Studio eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung dieser visuellen Sprache. „Ich liebe das Color Grading, weil es ermöglicht, eine Geschichte auf eine andere Weise zu erzählen. Mit DaVinci Resolve Studio konnte ich die Atmosphäre formen und diesen Übergang von Dunkelheit zu etwas Hoffnungsvollem sichtbar machen. Es ist eines der mächtigsten Werkzeuge im gesamten Prozess.“
Die Außenaufnahmen fanden unter schwierigen Wetterbedingungen statt, darunter Winterstürme und ständig wechselnde Lichtverhältnisse. Lowe betonte, dass die integrierten ND-Filter der Pocket Cinema Camera 6K Pro entscheidend dafür waren, die Bildkonsistenz während der Produktion aufrechtzuerhalten.
„Wir haben unter freiem Himmel in Bedingungen gedreht, die sich sehr schnell verändern konnten. Die Möglichkeit, die integrierten ND-Filter direkt anzupassen, sparte Zeit und half uns, uns auf die Schauspieler und die Bildkomposition zu konzentrieren, anstatt ständig die Ausrüstung neu einzustellen“, sagte sie.
Die Produktion verfolgte zudem einen naturalistischen Ansatz und wechselte zwischen Handkamera und Stativ, ohne elektronische Bildstabilisierung einzusetzen, um das Publikum stärker an die emotionale Erfahrung der Hauptfigur heranzuführen.
Die Auszeichnungen, die der Kurzfilm auf Festivals erhalten hat, unterstreichen die Arbeit der Filmemacherin, die bereits ihr nächstes Langfilmprojekt vorbereitet. Die neue Produktion soll ihre visuelle Handschrift mit einer Multikamera-Struktur weiterentwickeln und dabei weiterhin auf die Lösungen von Blackmagic Design als Grundlage des Workflows setzen.
„Ich nutze Blackmagic-Kameras seit Beginn meiner Laufbahn als Filmemacherin. Es ist ein System, das mir ermöglicht, kreativ zu sein und gleichzeitig effizient zu arbeiten, und es war ein wesentlicher Bestandteil meiner Entwicklung als Filmemacherin“, erklärte Lowe.