LucidLink hat eine erweiterte Integration mit Adobe Frame.io angekündigt, die es verteilten Produktionsteams ermöglicht, auf Projekte und Mediendateien zuzugreifen, die auf unterschiedlichen Cloud-Plattformen gespeichert sind – und das über eine einzige Arbeitsumgebung. Die neue Lösung vereinfacht Camera-to-Timeline-Workflows, da Dateien weder migriert, heruntergeladen noch dupliziert werden müssen.
Mit der Integration können Editoren und Produzenten neben den in Frame.io gespeicherten Dateien auch ergänzende Inhalte wie B-Roll-Material, Audiodateien, Grafiken und Archivmaterial nutzen, die auf Plattformen wie Microsoft SharePoint, Dropbox, Google Drive, Box oder Amazon S3 abgelegt sind. Sämtliche Inhalte stehen innerhalb eines einzigen LucidLink-Filespace zur Verfügung.
Die Technologie LucidLink Connect fungiert dabei als einheitliche Zugriffsebene. Dateien verbleiben an ihrem ursprünglichen Speicherort und werden den Anwendern dennoch in Echtzeit bereitgestellt. Dadurch können bestehende Speicherinfrastrukturen weiter genutzt und gleichzeitig die Kosten für Datenübertragungen reduziert werden.
Laut Peter Thompson, CEO von LucidLink, besteht das Ziel darin, die Review- und Kollaborationsfunktionen von Adobe Frame.io mit einer anwendungsunabhängigen Speicherumgebung zu verbinden. Damit sollen Datensilos vermieden und dieselben Mediendateien gleichzeitig von Schnittsystemen, Media-Asset-Management-Systemen (MAM), Postproduktion, Visual-Effects-Workflows sowie KI-gestützten Diensten genutzt werden können.
Zu den wichtigsten Vorteilen der Integration zählen die sofortige Bereitstellung von in Frame.io hochgeladenem Material direkt in der Timeline der Editoren, die Zusammenführung sämtlicher Assets in einer zentralen Arbeitsumgebung, der Wegfall von Export- und Reimport-Prozessen sowie die Möglichkeit, globale Produktionsabläufe ohne zusätzliche Infrastruktur zu skalieren.
Die Lösung wurde speziell für dezentrale und cloudbasierte Produktionen entwickelt und richtet sich an Film- und Fernsehstudios, Rundfunkanstalten, Sportproduktionen, Werbeagenturen, Kreativteams von Marken sowie unternehmensinterne Videoproduktionsabteilungen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit verteilter Teams effizienter zu gestalten und cloudbasierte Produktionsprozesse zu optimieren.