Die Beleuchtungslösungen von Elation kamen in der Inszenierung des Musicals „Mean Girls“ zum Einsatz, die im La Mirada Theatre for the Performing Arts in Kalifornien aufgeführt wurde. Das Lichtdesign stammt von Steven Young, Design Director bei Visual Terrain, der Paragon S LED Profile, Proteus Odeon und Pulse Bar-Leuchten verwendete, um eine dynamische Lichtgestaltung zu schaffen, die das hohe Tempo der Produktion unterstützt.
Basierend auf dem von Tina Fey geschriebenen Werk entwickelte sich „Mean Girls“ zu einem der erfolgreichsten Broadway-Musicals. Die Produktion lief mehr als zwei Jahre am Broadway und erhielt zwölf Nominierungen für die Tony Awards. Für die Aufführung in La Mirada entwickelte Young ein Lichtkonzept, das die vorhandene Theatertechnik mit Leuchten kombinierte, die von Verleihfirmen und Elation bereitgestellt wurden.
Zum Einsatz kamen 17 Proteus-Odeon-Scheinwerfer, die in der festen Bühnenkonstruktion installiert wurden, sechs Paragon S auf seitlichen Bühnentürmen sowie mehrere Pulse-Bar-Einheiten für Spezialeffekte. Laut dem Lichtdesigner fiel die Wahl auf die Proteus Odeon aufgrund ihres Lichtstroms von 32.000 Lumen, ihres geräuscharmen Betriebs und ihres geringen Stromverbrauchs – Eigenschaften, die für Theaterproduktionen besonders wichtig sind.
Während der Aufführung wurden unter anderem Blendenschieber, Gobos, Animationsräder und Frostfilter eingesetzt, um unterschiedliche Szenenbilder zu gestalten und zentrale Momente der Handlung visuell zu unterstreichen. Ein besonderes Highlight war die Musicalnummer „World Burn“, bei der mithilfe des Animationsrads der Scheinwerfer visuelle Flammeneffekte erzeugt wurden.
Die Paragon S kamen als Seitenlicht zum Einsatz. Dank ihrer kompakten Bauweise und ihres geringeren Gewichts im Vergleich zu den Proteus-Odeon-Leuchten konnten sie auch an Stellen installiert werden, an denen nur wenig Platz zur Verfügung stand. Darüber hinaus wurden sie für präzise Gobo-Projektionen und weiche Übergänge zwischen den einzelnen Szenen verwendet.
Die Pulse Bar-Leuchten dienten dazu, eine der bekanntesten Szenen des Musicals neu zu interpretieren. Der ursprüngliche Effekt eines Fotokopierers wurde durch einen intensiven, synchron zur Handlung ausgelösten Lichtblitz ersetzt. Neben dem leistungsstarken weißen Licht kamen auch die RGB-LED-Leisten zum Einsatz, um im Verlauf der Aufführung unterschiedliche Lichtstimmungen zu erzeugen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Lichtkonzepts war die Verwendung verschiedener Rosatöne – der Farbe, die eng mit der visuellen Identität von „Mean Girls“ verbunden ist. Nach Angaben von Steven Young wurden acht unterschiedliche Rosanuancen eingesetzt, um sowohl dezente Effekte in Hauttönen als auch kräftigere Farbakzente zu erzeugen und damit die visuelle Erzählweise der Inszenierung zu unterstützen.
Die Produktion wurde vom 11. April bis zum 3. Mai im La Mirada Theatre for the Performing Arts aufgeführt und erhielt von der Kritik großes Lob für das Lichtdesign und die starke visuelle Wirkung der Inszenierung.