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Mediaproxy erweitert KI-gestütztes Monitoring auf der IBC2026

LogServer und Monwall Web erhalten neue Funktionen zur Automatisierung von Abläufen und zur Erweiterung des Remote-Monitorings von Live-Übertragungen

Por Panorama Audiovisual

Mediaproxy wird auf der IBC2026 eine Reihe von Neuerungen für Compliance-Monitoring und Multiviewing vorstellen. Im Mittelpunkt stehen die neue Version der LogServer-Plattform mit integrierten Funktionen für künstliche Intelligenz sowie Monwall Web, ein browserbasierter interaktiver Multiviewer.

Die Lösungen werden am Stand 5.D74 von Mediaproxy im RAI Convention Centre in Amsterdam demonstriert. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine Beteiligung am Open-Source-Projekt MXL bekannt geben, einer Initiative zur Entwicklung von Strukturen für softwaredefinierte Live-Produktionen.

LogServer ist die zentrale Monitoring-Plattform von Mediaproxy und wird seit ihrer Einführung im Jahr 2001 kontinuierlich weiterentwickelt. Die neue Version integriert KI-gestützte Werkzeuge, die die Monitoring- und Analysefunktionen erweitern. Das Spektrum reicht von intelligenter Analyse und On-Demand-Reporting bis hin zu Echtzeit-Monitoring und Alarmierung.

Zu den Neuerungen gehört auch das Quality-of-Experience-Monitoring (QoE), das entwickelt wurde, um traditionelle Live-Monitoring-Workflows stärker zu automatisieren. Während der IBC2026 können Besucher Demonstrationen des LogServers verfolgen, bei denen automatisierte Prüfungen durchgeführt werden, die normalerweise von menschlichen Operatoren übernommen würden.

Die neuen Funktionen verbessern zudem die Erkennung von Ereignissen in Echtzeit und liefern Teams Informationen, um auf Übertragungssituationen zu reagieren, die schnelle Entscheidungen erfordern.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Monwall Web, das erstmals auf der IBC2026 dem Markt vorgestellt wird. Die browserbasierte Version des softwaredefinierten Monwall-Multiviewers wurde von Mediaproxy für das interaktive Monitoring von Mosaiken mit Live-Broadcast-Signalen entwickelt.

Monwall Web ist für schnelle und flexible Abläufe konzipiert und ermöglicht die Fernüberwachung von Broadcast-Umgebungen mit geringer Latenz. Die Lösung unterstützt nun auch die Überwachung der Audioausgabe.

Um die Latenz auf unterschiedlichen Plattformen zu reduzieren, unterstützt Monwall Web Low-Latency HLS (LL-HLS) sowie das neue Media-over-QUIC-Protokoll (MoQ). Dadurch lässt sich das Monitoring in großem Umfang von unterschiedlichen Standorten aus realisieren.

Mediaproxy beteiligt sich außerdem am Open-Source-Projekt MXL, der Media eXchange Layer, um zur Entwicklung softwaredefinierter Strukturen für Live-Produktionen beizutragen.

Durch die Beteiligung an der Initiative will Mediaproxy Medienübertragung im Arbeitsspeicher und Übertragung mit extrem niedriger Latenz direkt in seine softwaredefinierten Workflows integrieren.

„Wir beobachten die Entwicklung der künstlichen Intelligenz in unserer Branche und ihre Anwendung im Broadcast-Bereich sehr genau. Nach einer umfassenden Untersuchung mit Blick auf unseren Markt haben wir damit begonnen, eine Reihe von Werkzeugen zu entwickeln, die über die traditionellen Monitoring-Paradigmen hinausgeht“, erklärt Erik Otto, CEO von Mediaproxy.

„Auch Monwall Web verändert das Remote-Monitoring. Die interaktive browserbasierte Anwendung unterstützt nun die firewall-kompatiblen Low-Latency-Protokolle MoQ und LL-HLS. In Kombination mit der Möglichkeit, Live-Layouts zurückzuspulen, ermöglicht dies Mediaproxy, durch Innovationen weiterhin eine führende Rolle einzunehmen, Betriebskosten zu reduzieren und die Effizienz zu maximieren.“

Seit 2001 nutzen Ingenieure weltweit täglich die integrierten Softwarelösungen von Mediaproxy für Monitoring, Analyse, Multiviewing und die Aufzeichnung von Live-Video aus Broadcast- und OTT-Quellen in 24/7-Betriebsumgebungen.

Die Plattform unterstützt Formate und Standards wie 4K, HEVC, SMPTE 2022-6, SMPTE 2110, NDI, HLS, MPEG-DASH, SRT, Zixi, ATSC 3.0 und DVB-2. Mediaproxy bündelt außerdem Funktionen zur Analyse von On-Air-Vorfällen, zur Inhaltssuche und zur Überprüfung von Werbung in einer browser- und mobilgerätebasierten Oberfläche.

Im Einklang mit aktuellen Broadcast- und IP-Streaming-Regularien unterstützen die Lösungen des Unternehmens zudem Industriestandards für Closed Captioning, DVB Subtitling, SCTE-35, SCTE-104 und Loudness.

Ob On-Premise oder in der Cloud: Monitoring, Analyse und Compliance-Funktionen können innerhalb einer einzigen Plattform ausgeführt werden.

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