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NASCAR eröffnet zwei Studios mit Disguise-Technologie

Disguise und Provost Studio entwickeln virtuelle Produktionsumgebungen, um Inhalte auszubauen und die NASCAR das ganze Jahr über näher an die Fans zu bringen

Por Panorama Audiovisual

Mit dem Ziel, kontinuierlich Inhalte zu produzieren und die Interaktion mit Motorsportfans das ganze Jahr über zu intensivieren, arbeitet die NASCAR mit Provost Studio und dem Disguise Services-Team von Disguise am Aufbau zweier neuer Studios auf Basis von Virtual-Production- und Extended-Reality-Technologien.

Die beiden Studios wurden innerhalb von nur sechs Monaten realisiert. Ziel ist es, die Energie der Renntage in eine ganzjährige Berichterstattung für die Fans zu übertragen – von Geschichten über Fahrer und Analysen von Rivalitäten bis hin zu Live-Übertragungen und Blicken hinter die Kulissen.

Für Peter Provost, Gründer und CEO von Provost, bestand die größte Herausforderung des Projekts darin, beide Studios innerhalb eines äußerst kurzen Zeitraums komplett neu aufzubauen: „Die Fristen waren nicht verhandelbar. Wir hatten sechs Monate Zeit, um alles abzuschließen – vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme. Das war ein sehr knapp bemessener Zeitrahmen.“

Die beiden Produktionsumgebungen stellen die erste Erfahrung der NASCAR mit Virtual Production dar und erforderten daher ein Team, das einen reibungslosen Übergang gewährleisten konnte. „Wir bauten eine XR-Umgebung auf begrenztem und vorgegebenem Raum, den wir optimal nutzen mussten. So musste das NASCAR-Team beispielsweise in der Lage sein, echte Rennwagen problemlos in der Umgebung zu positionieren und das Studio nach der Inbetriebnahme ohne Schwierigkeiten zu bedienen. Wir haben uns verpflichtet, die passenden technischen Lösungen und den erforderlichen Support bereitzustellen, um dies zu ermöglichen.“

Provost Studio wandte sich an das Disguise Services-Team, das die gesamte Medienserver-Infrastruktur sowohl im LED-Studio der NASCAR als auch in der Extended-Reality-Umgebung (XR) bereitstellte, installierte und in Betrieb nahm.

Zu den Arbeiten gehörten die Installation der Hardware Disguise VX 3, VX 3+, EX 3+ und RX III sowie der vollständige Aufbau der Racks, die interne Verkabelung, Stromverteilung, Signalrouting, Netzwerkanbindung, Genlock und die Integration des Kamera-Trackingsystems.

„Damit ein Rennwagen in das XR-Studio passte, haben wir die LED-Panels direkt an der Wand montiert“, erklärt Provost und verdeutlicht damit einige der Herausforderungen, die während des Projekts bewältigt werden mussten.

Neben der Hardware-Implementierung führte das Disguise-Team auch das Produktionssteuerungssystem Porta ein. Damit kann das NASCAR-Team Live-Grafiken, Inhalte aus der Unreal Engine und Playlist-basierte Broadcast-Workflows steuern.

Disguise bot dem internen Studioteam außerdem Schulungen vor Ort an. Ergänzt wurde die Struktur durch die Einstellung eines Studiooperators, eines Content-Spezialisten und eines Unreal-Technikers, die bei der Videoproduktion unterstützen.

Nach Abschluss der Bau-, Installations- und Schulungsarbeiten nahm die NASCAR die beiden neuen Studios in Betrieb. Sie werden für Live-Programme, digitale Inhalte, Remote-Übertragungen und kommerzielle Produktionen eingesetzt.

„Das größere Studio ist Studio 43 und bildet das Zentrum des Betriebs. Es verfügt über ein immersives LED-Volume mit mehr als 23 Millionen Pixeln. Es wird für besonders cineastische XR-Übertragungen, virtuelle Sets, Werbeproduktionen und die Remote-Berichterstattung von Rennen eingesetzt. Ergänzt wird Studio 43 durch das kleinere Studio 3 mit 83 Quadratmetern. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Broadcast-Umgebung für Interviews, Live-Berichte, digitale Inhalte und andere schnell umsetzbare Produktionen, die keine vollständige XR-Erfahrung erfordern.“

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