Elation hat den Einsatz der Proteus Rayzor Blade L beim Auftritt von Foster the People an beiden Festivalwochenenden des Coachella 2026 hervorgehoben. Das Projekt entstand unter der Leitung von Creative Director, Production Director und Lighting Designer Shepherd Lowrey in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Cour Design. Gemeinsam entwickelten sie eine visuelle Erzählung, die zwischen dem idealisierten Optimismus der 1950er-Jahre und der heutigen Überwachungskultur wechselte.
Das Konzept wurde gemeinsam mit Sänger Mark Foster entwickelt und verband das klassische Repertoire der Band mit der psychedelischen Ästhetik des Albums Paradise State of Mind. Mittelpunkt der Bühne war ein LED-Haus, das sich an der Architektur von Palm Springs aus den 1950er- und 1960er-Jahren orientierte. Die Konstruktion war rund elf Meter breit und 3,6 Meter tief. Die Videoinhalte begleiteten die Entwicklung der Geschichte während des Konzerts, während die großformatigen LED-Wände die visuelle Inszenierung erweiterten.
„Wir wollten das Thema Überwachung auf eine Weise präsentieren, die nicht einfach nur düster wirkt. Deshalb haben wir den Kontrast zwischen der perfekten Welt der 1950er-Jahre und der heutigen Realität aufgegriffen und eine Reise geschaffen, die fröhlich beginnt und nach und nach immer seltsamer und beunruhigender wird“, erklärte Shepherd Lowrey.
Da die Videoinhalte das zentrale erzählerische Element bildeten, bestand die Aufgabe der Beleuchtung darin, die Geschichte zu unterstützen, ohne mit den Bildern zu konkurrieren. Aus diesem Grund entschied sich Lowrey für die Proteus Rayzor Blade L, die von Christie Lites bereitgestellt wurden.
Die einen Meter langen linearen Scheinwerfer mit IP65-Schutzklasse und zwölf unabhängig steuerbaren RGBW-LEDs mit jeweils 60 Watt wurden seitlich und im hinteren Bereich der Bühne installiert und bildeten nahezu einen vollständigen Rahmen um die Performance.
„Wir haben diese Geräte als Seitenlicht eingesetzt, weil sie die Bühne hervorragend mit Farbe füllen. Sie beleuchteten die Band kontinuierlich und lieferten im entscheidenden Moment die nötige Stroboskop-Leistung. Genau diese Vielseitigkeit macht sie so wertvoll“, sagte Lowrey.
Nach Angaben des Lighting Designers war die Kombination aus flächiger Ausleuchtung und visuellen Effekten insbesondere bei einem Festivalauftritt von großer Bedeutung.
„Auf einer Tournee würden wir bestimmte Effekte für ausgewählte Momente aufheben. Bei einem Festival wollten wir jedoch vom ersten Augenblick an maximale Intensität erzeugen. Die Rayzor Blade waren dafür entscheidend, weil sie in einem Moment als Wash-Leuchten dienten und unmittelbar danach beeindruckende Stroboskop-Effekte erzeugten.“
Neben der Lichtleistung hob Lowrey auch die Flexibilität der motorisierten Tilt-Funktion hervor, die zur Unterstützung des architektonischen Bühnenkonzepts eingesetzt wurde.
„Wir haben viel Zeit investiert, um eine stark architektonisch geprägte Ästhetik beizubehalten. Mal waren die Geräte nach oben ausgerichtet, dann wieder direkt auf die Bühne. Diese Beweglichkeit eröffnete uns zahlreiche Möglichkeiten, ohne die visuelle Sprache der Produktion zu beeinträchtigen.“
Ein weiteres eingesetztes Feature war SparkLED, der integrierte Glitzereffekt in den Linsen der Geräte, der während der Performance von Pumped Up Kicks zum Einsatz kam.
„Wir wollten einen klassischen Look mit einer hohen Farbtemperatur schaffen. SparkLED hat genau dieses Gefühl vermittelt und letztlich die gesamte Ästhetik dieses Moments geprägt“, erklärte Lowrey.
Der Lighting Designer bezeichnete die Proteus Rayzor Blade L als das Rückgrat der Lichtinszenierung.
„Um ehrlich zu sein, waren sie die eigentlichen Arbeitstiere der gesamten Show. Wir haben diese Geräte praktisch während des gesamten Konzerts eingesetzt.“
Lowrey lobte zudem die enge Zusammenarbeit mit Sänger Mark Foster während der Entwicklung des Projekts.
„Ich hatte großes Glück, mit Mark Foster zusammenzuarbeiten. Wenn man ihm eine Idee präsentiert, nimmt er das Konzept vollständig an und entwickelt es weit über das Erwartete hinaus. Dieses Maß an Zusammenarbeit hat den gesamten Prozess äußerst bereichernd gemacht.“
Ein Teil des für das Coachella entwickelten visuellen Konzepts soll voraussichtlich auch bei der Good Mourning Sunshine-Tour zum Einsatz kommen, die im September beginnen soll. Ob dabei dieselbe Bühnenkonstruktion verwendet wird, steht jedoch noch nicht fest.