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Paramount legt der Europäischen Union Zugeständnisse zur Übernahme von Warner Bros. Discovery vor

Paramount strebt die Genehmigung der Europäischen Union für die Übernahme von Warner Bros. Discovery an und hat der Europäischen Kommission neue regulatorische Zugeständnisse vorgelegt.

Por Panorama Audiovisual

Paramount hat der Europäischen Kommission neue Zugeständnisse vorgelegt, um die regulatorische Genehmigung für die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) zu erhalten. Die Transaktion hat ein Volumen von 110 Milliarden US-Dollar. Die Vorschläge wurden am 30. Juni eingereicht und sind Teil der laufenden Gespräche zwischen dem Unternehmen und der europäischen Wettbewerbsbehörde.

Die Europäische Kommission veröffentlichte keine Einzelheiten zu den vorgeschlagenen Maßnahmen. Sie teilte jedoch mit, dass die Frist für ihre vorläufige Entscheidung vom 7. auf den 22. Juli verlängert wurde, um die neuen Verpflichtungen des Unternehmens eingehend zu prüfen.

Nach Informationen aus der vergangenen Woche zählt zu den von Paramount erwogenen Maßnahmen der Ausstieg aus dem Joint Venture United International Pictures, das gemeinsam mit Universal Pictures für den Filmvertrieb verantwortlich ist. Mit diesem Schritt sollen mögliche wettbewerbsrechtliche Bedenken auf dem europäischen Markt ausgeräumt werden.

In den Vereinigten Staaten hat das Justizministerium die Fusion zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery bereits genehmigt. Dennoch könnte die Transaktion in Bundesstaaten wie Kalifornien und New York weiterhin juristisch angefochten werden, da dortige Behörden versuchen könnten, den Abschluss des Geschäfts zu verhindern.

Im Vereinigten Königreich erklärte Kulturministerin Lisa Nandy, sie wolle die Medienaufsichtsbehörde Ofcom mit einer Prüfung der Auswirkungen der Fusion auf die Medienvielfalt beauftragen.

In einer Stellungnahme erklärte Paramount, dass das Unternehmen weiterhin in engem Austausch mit der Europäischen Kommission stehe.

„Wir können bestätigen, dass wir der Europäischen Kommission heute einen Lösungsvorschlag vorgelegt haben. Wir arbeiten seit acht Monaten konstruktiv mit der Kommission zusammen und sind überzeugt, dass unser Vorschlag die in der vorläufigen Bewertung geäußerten Bedenken direkt und umfassend adressiert und damit den Weg für eine fristgerechte Genehmigung ebnet.“

Neben der Prüfung durch die Europäische Kommission hat auch die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (Competition and Markets Authority, CMA) offiziell eine Untersuchung der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount eingeleitet. Damit wird das regulatorische Prüfverfahren für die Transaktion weiter ausgeweitet.

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